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Kim Andersson gewann 2007 mit Kiel die Champions League © getty

Kiel besiegt beim Champions-League-Start Ademar Leon. Die Rhein-Neckar Löwen setzen sich gegen Veszprem durch. .

Karlsruhe - Vorjahresfinalist THW Kiel ist mit einem Sieg in die neue Champions League gestartet.

Gegen Ademar Leon aus Spanien setzte sich der deutsche Meister 35:32 (17:15) durch. In der Gruppe D steht bereits am kommenden Sonntag das zweite Spiel für den THW an.

Die Norddeutschen reisen dann zum Topduell gegen Rekordsieger FC Barcelona.

Gegen Leon, das sich erst über das Wildcard-Turnier für die Champions League qualifiziert hatte, musste Kiel auf Rückraumstar Daniel Narcisse verzichten. Der französische Olympiasieger und Weltmeister erlitt im Training eine Zerrung und fällt auch im Topspiel gegen den TBV Lemgo am Mittwoch (20 Uhr LIVE im DSF).

Leistungssteigerung nach der Pause

Die Kieler taten sich zunächst schwer. Vor allem Leon-Torwart Mirko Alilovic stand den Kielern immer wieder im Weg.

Wie schon zuletzt in der heimischen Liga konnte die Mannschaft von Trainer Alfred Gislason die guten Gäste dann aber dank einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit abschütteln.

Storm positiv überrascht

In Karlsruhe nahmen die Löwen beim 32:29(17:14) gegen Veszprem erfolgreich Revanche für die Finalniederlage im Europapokal der Pokalsieger im vergangenen Jahr.

"Wir wussten, dass wir auf ein Topteam treffen, wir wollen uns noch dahin entwickeln. Aber es hat mich sehr überrascht, wie gut wir im Angriff gespielt haben", sagte Löwen-Manager Thorsten Storm schon zur Halbzeit.

Sigurdsson bester Werfer

In der zweiten Hälfte hatte der Rückraum um den Polen Karol Bielecki (6 Tore) zwar zunehmend Probleme gegen die aggressive Abwehr der Ungarn, rettete sich aber über die Zeit.

Bester Werfer war Linksaußen Gudjon Valur Sigurdsson mit sieben Treffern.

In der Gruppe B wartet die nächste Bewährungsprobe gleich am kommenden Donnerstag gegen KS Vive Kielce aus Polen.

Am Samstag hatte bereits der HSV Hamburg sein Auftaktspiel gegen Alingsas gewonnen (HSV kommt nur kurz aus dem Tritt).

Die Stenogramme:

HSV Hamburg - Alingsas HK/Schweden 35:25 (20:12)

Tore: M. Lijewski (7), Lackovic (6), Duvnjak (4), Lindberg (3/2), K. Lijewski (3), G. Gille (3), Vori (3), Grundsten (2), Flohr (2), Jansen (1), Schröder (1) für HamburgBeste Werfer Alingsas: Andreason (5/3), Petersson (5/2), Bernhardsson (5), Iveland (5)Zuschauer in Hamburg: 6000

Rhein-Neckar Löwen - MKB Veszprem 32:19 (17:14)

Tore: Sigurdsson (7), Bielecki (6), Groetzki (6), Myrhol (4), Manojlovic (3), Roggisch (2), Stefansson (2/1), Gudjonsson (1), Gensheimer (1/1) für die LöwenBeste Werfer Veszprem: Vujin (8), Sulic (6)Zuschauer in Karlsruhe: 2990

THW Kiel - Ademar Leon 35:32 (17:15)

Tore: Andersson (8), Jicha (7), Lundström (4/1), Ahlm (4), Lund (3), Klein (3), Zeitz (2), Ilic (2) für KielBeste Werfer Leon: Buntic (7), Kriwoschlykow (5). Zuschauer: 10.100

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