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Schwacher Trost: Uwe Gensheimer war mit sieben Treffern erfolgreichster Werfer © getty

Die Badener kommen auch gegen Chambery nur zum Remis, verspielen eine klare Führung. Sekunden vor Schluss geht der Sieg flöten.

Karlsruhe - Das ist bitter: Bundesligist Rhein-Neckar Löwen hat in der Champions League zum zweiten Mal einen fast schon sicher geglaubten Sieg noch aus der Hand gegeben.

Gegen den französischen Vizemeister Chambery Savoie HB kassierten die Löwen fünf Sekunden vor Ende den Ausgleich zum 31:31 (16:13).

Wie schon vor vier Wochen beim 29:29 gegen RK Vive Kielce aus Polen, als es ebenso in praktisch letzter Sekunde das Remis setzte, ließen die Badener damit erneut einen wichtigen Punkt auf dem Weg zum Sieg in der Gruppe B liegen.

Acht-Tore-Vorsprung reicht nicht

Vor 3500 Zuschauern in Karlsruhe hatte die Mannschaft von Trainer Ola Lindgren 14 Minuten vor dem Ende bereits mit acht Toren geführt (21:13).

Nationalspieler Uwe Gensheimer hatte siebenmal getroffen, Kreisläufer Bjarte Myrhol sechsmal.

Yannick Palma schaffte fünf Sekunden vor dem Ende den Ausgleich für die Franzosen, nachdem Myrhol beim letzten Löwen-Angriff die Latte im Weg stand.

"Das war indiskutabel und eine Einstellungssache. Ich bin überhaupt nicht zufrieden", sagte Torwart Henning Fritz.

Löwen dennoch Tabellenführer

Mit 6:2 Punkten bleiben die Löwen dennoch auf Kurs Achtelfinale und vorerst Tabellenerster.

Von je sechs Mannschaften in vier Gruppen qualifizieren sich jeweils vier für das Achtelfinale.

Ihr nächstes Spiel in der Champions League bestreiten die Löwen am kommenden Mittwoch gegen RK Gorenje Velenje.

Das Spiel im Stenogramm:

Rhein-Neckar Löwen - Chambry SavoieTore: Gensheimer (7/2), Myrhol (6), Bielecki (5), Groetzki (4), Stefansson (3), Sigurdsson (3), Müller (2), Manojlovic (1) für die Löwen Bester Werfer für Chambery: Roine (8)Zuschauer in Karlsruhe: 3500

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