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Guillaume Gille kam 2002 aus Chambery nach Hamburg © getty

Hamburg ist nach der ersten Pleite in der Liga gewarnt. Martin Schwalb hat vor allem vor dem Keeper der Dänen Respekt.

Von Felix Götz

München - Nach der ersten Saisonniederlage in der Bundesliga bei Frisch auf Göppingen stehen die Hamburger nun in der Champions League unter Druck.

Das Team von Trainer Martin Schwalb gastiert am Sonntag (ab 15.55 Uhr LIVESCORES) beim FCK Handbold Kopenhagen in Dänemark.

Der FCK steht in der Tabelle der Gruppe C vor den Norddeutschen, die einzige Niederlage setzte es für die Truppe von Coach Magnus Andersson, der in Deutschland in Minden und Schutterwald als Spieler aktiv war, bei BM Ciudad Real.

"Kopenhagen ist ein starker Gegner, Kasper Hvidt ein Weltklasse-Torhüter. Wir werden alles geben müssen, um dort zu gewinnen", sagte Schwalb gegenüber der "Bild".

FCK so stark wie Göppingen?

Die Skandinavier werden in etwa so stark wie Göppingen eingeschätzt. Vielleicht verwies "Schwalbe" genau aus diesem Grund darauf, dass man alles geben müsse, um in Dänemark nicht ein zweites Göppingen zu erleben.

Denn bei der Pleite in Baden-Württemberg haperte es erstaunlicherweise an der Einstellung, wie die Hamburger immerhin selbstkritisch zugaben.

"Das war nicht der HSV der vergangenen Wochen. Wir waren nicht aggressiv und konzentriert genug", monierte Torsten Jansen.

Der Kapitän geht voran

Deshalb forderte Hans Lindberg vor der Reise in seine Heimat: "Das darf nicht noch mal passieren. Ich will die richtige Einstellung bei allen sehen."

Mit gutem Beispiel wird Kapitän Guillaume Gille aller Voraussicht nach vorangehen. Der Franzose hat zwar eine Knieprellung, wird aber wohl trotzdem auflaufen.

"Wir müssen aus dem Göppingen-Spiel die richtigen Konsequenzen ziehen", sagte der 33-Jährige.

Probleme auf halblinks

Ein Problem hat der HSV allerdings auf der halblinken Rückraumposition. Pascal Hens ist einfach noch nicht bei 100 Prozent.

"Sein Wille ist stark, aber sein Körper kann noch nicht umsetzen, was sein Kopf will", erklärte Schwalb.

Unglücklicherweise fällt zudem Blazenko Lackovic mit Meniskusproblemen voraussichtlich noch vier Wochen aus.

Und Spielmacher Domagoj Duvnjak wird auf halblinks wohl kaum seine Bestleistung abrufen können.

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