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HSV-Mann Schröder (hier im Supercup gegen Kiels Andersson) hofft auf einen Auftaktsieg © getty

Wieder greift ein deutsches Quartett in der Champions League an: Der THW und der HSV machen gegen Ost-Meister den Anfang.

Hamburg - Neue Vermarktungswege, neuer Modus, aber die altbekannten Favoriten: Wenn die Champions League am Donnerstag unter veränderten Rahmenbedingungen in die neue Saison startet, führt der Weg zur europäischen Vereins-Krone wie üblich über die Mannschaften aus Deutschland und Spanien.

Von den vier deutschen Vertretern eröffnen Vorjahresfinalist THW Kiel gegen Mazedoniens Meister Metalurg Skopje und -halbfinalist HSV Hamburg gegen den slowakischen Meister Tatran Presov (beide 19.30 Uhr) die erste Gruppenphase.

Beide Klubs haben dabei ebenso wie die weiteren deutschen Vertreter Rhein-Neckar Löwen und SG Flensburg-Handewitt den klaren Anspruch, die Hauptrunde zu erreichen.

Niederlagen werden zur Hypothek

Die vermeintlich leichten Auftaktgegner sollen dabei allerdings nicht zu Stolpersteinen werden. "Wir müssen von Beginn an Gas geben", fordert THW-Manager Uwe Schwenker.

Auch wenn die Kieler wieder als Mitfavorit in den Wettbewerb starten, warnt Schwenker vor Leichtsinn: "Wir wollen erstmal die Gruppenphasen überstehen, bevor wir vom Finale reden."

Der veränderte Modus hält schon in der ersten Gruppenphase eine Neuerung bereit, die für so manches Team zum Problem werden könnte. Die für die Hauptrunde qualifizierten jeweils acht Gruppenersten und -zweiten nehmen ihre gegeneinander erzielten Punkte und Tore mit.

Niederlagen könnten somit auf dem Weg ins wieder eingeführte Viertelfinale zur Hypothek werden."Wenn wir in unserer Gruppe zweimal gegen Barcelona verlieren, sind wir weg vom Fenster", sagt Schwenker vor dem härtesten Brocken in der Kieler Vorrundengruppe C.

Zu Gast bei Balic

Auch bei den HSV-Handballern ist man gewarnt. "Wir wollen verlustpunktfrei in die zweite Gruppenphase einziehen", sagt Hamburgs Sportchef Christian Fitzek.

Die Hanseaten bekommen es neben Presov mit RS Belgrad und dem FC Kopenhagen zu tun: "In der sicher schweren Hauptrunde ist jeder Zähler wichtig."

Die wohl schwerste Aufgabe zum Start der Champions League hat Neuling Rhein-Neckar Löwen erwischt, der am Samstag (17.45) beim kroatischen Meister und Mitfavoriten HC Zagreb um Superstar Ivano Balic antritt.

Erst am Sonntag startet die SG Flensburg-Handewitt in den Wettbewerb. In Gruppe F tritt der Vizemeister auswärts auf KC Veszprem aus Ungarn.

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