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Christian Zeitz erzielte im Spiel gegen Drammen vier Tore © getty

Der THW Kiel hält nach dem zweiten Sieg in der Champions League weiter Kurs - und beeindruckt Gegner Drammen.

Drammen - Der deutsche Meister THW Kiel behält in der Champions League eine weiße Weste und steuert damit souverän der Hauptrunde entgegen.

Auch ohne den von THW-Coach Alfred Gislason geschonten Welthandballer Nikola Karabatic gewannen die Kieler beim norwegischen Vertreter Drammen HK souverän 39:29 (22:15).

Damit bleiben die "Zebras" nach dem 37:29-Auftakterfolg gegen den mazedonischen Meister Metalurg Skopje in der Gruppe C weiter ohne Punktverlust.

Auszeit für Leistungsträger

"Trotz des schweren Spiels gegen den HSV Hamburg am Sonntag haben wir eine richtig gute Leistung gezeigt. Ich bin wirklich sehr zufrieden. Zudem war es wichtig, dass ich einigen Spielern eine Pause gönnen konnte", sagte THW-Trainer Alfred Gislason, der neben Karabatic auch Stefan Lövgren und Marcus Ahlm eine Auszeit verschaffte.

Die Kieler, im vergangenen Jahr erst im Finale an Ciudad Real aus Spanien gescheitert, waren dem norwegischen Außenseiter bereits in der Anfangsphase deutlich überlegen.

Einbahnstraßen-Handball

Nach der Roten Karte gegen Drammens auffälligsten Rückraumschützen Thomas Larsson (26.) hatten die Kieler schon zum Ende der ersten Halbzeit leichtes Spiel.

Auch nach dem Wechsel verlief die Partie einseitig. Bei den Norwegern schlichen sich immer wieder technische Fehler ein, die zweite Garnitur der Norddeutschen nutzte das gnadenlos aus.

Beste Werfer beim Sieger waren Nationalspieler Dominik Klein mit acht und der Slowene Vid Kavticnik mit sieben Toren.

"Wir sind für das Kieler Niveau einfach nicht gut genug. Der THW ist besser als Barcelona", lobte Drammen-Coach Bent Dahl die souverän auftretenden Gäste.

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