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Der Tscheche Filip Jicha ragte beim Kieler Auswärtssieg in Kopenhagen heraus © imago

Auch der THW stößt das Tor zum Viertelfinale weit auf - trotz wackliger Schlussphase. HSV-Gegner Kielce wirft das Handtuch.

München - Die deutschen Handball-Teams sind mit einem eindrucksvollen Durchmarsch in die K.o.-Runde der Champions-League gestartet.

Der HSV Hamburg, der THW Kiel und die Rhein-Neckar Löwen stehen nach Auswärtssiegen vor dem Sprung ins Viertelfinale.

Bundesliga-Spitzereiter HSV Hamburg ist nach dem 30:24 beim polnischen Achtelfinal-Debütanten KS Vice Kielce schon so gut wie durch, auch wenn sich Trainer Martin Schwalb trotz einer beeindruckenden Leistung seines Teams "erst am Ende der ersten Halbzeit" wähnte.

Kiel legt zu früh die Beine hoch

Kielces Coach, der ehemalige Magdeburger Bogdan Wenta, macht sich mit Blick auf das Rückspiel am Ostersamstag keine Hoffnungen mehr: "Wir haben gesehen, dass der HSV einfach eine höhere Qualität hat."

Hamburgs Nordrivale THW Kiel wurde beim 33:31-Sieg beim FC Kopenhagen lange Zeit nur wenig gefordert, leistete sich dann allerdings eine Schlussphase mit vielen Fehlern und Unkonzentriertheiten.

Die Dänen, bei denen der Ex-Kieler Steinar Ege das Tor hütete, legte beim Stand von 19:26 eine Serie von 6:1-Toren hin und kam bis auf zwei Treffer heran. Der überragende Filip Jicha, der insgesamt 13 Tore erzielte, machte erst in der Schlusssekunde per Siebenmeter-Treffer den Sieg perfekt.

"Alle Trümpfe in der Hand"

Die Rhein-Neckar Löwen hatten es noch schwerer, erarbeiteten sich aber mit dem 30:29 beim spanischen Topklub BM Valladolid auch eine gute Ausgangsposition.

"Wir haben alle Trümpfe in der Hand, aber es wird noch ein heißer Tanz", sagte Geschäftsführer Thorsten Storm nach der Gala des polnischen Rückraum-Stars Karol Bielecki (9 Tore bei 10 Würfen) und "Hexer" Hennig Fritz (4 Siebenmeter-Paraden).

Für das Rückspiel am Ostersonntag in der Mannheimer Arena sind schon über 11.000 Karten verkauft.

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