vergrößernverkleinern
Matthias Flohr war mit fünf Toren zweitbester HSV-Schütze © getty

In Belgrad schwimmt sich besonders die zweite Reihe frei. "Wir haben das Maximale herausgeholt", schwärmt der Sportliche Leiter.

Von Michael Spandern

Die Champions League wird für den HSV immer mehr zum Reha-Becken. Von einer Auswärtsblockade der in der Bundesliga kriselnden Hamburger war beim 38:22 (17:12) in Belgrad nichts zu merken.

Besonders die zweite Reihe der Hanseaten schwamm sich eindrucksvoll frei. Als nach der Pause die Startformation mit Ausnahme von Topwerfer Hans Lindberg (neun Tore) draußen blieb, nutzte sie die ihr bisher kaum gebotene Chance.

"Diejenigen, die reinkamen, haben ihre Aufgabe sehr gut erfüllt", lobte Schwalb, der angesichts vieler angeschlagener Spieler zu mehr Wechseln gezwungen war.

Alle Zwölf erfolgreich

Durch die Bank hielten die Hamburger dem Hexenkessel von Roter Stern stand. Als Mitte der zweiten Hälfte auch Dimitri Torgovanov ein Tor erzielte, hatten alle zwölf Akteure getroffen.

"Wir konnten die etablierten Kräfte schonen und unsere körperliche Überlegenheit ausspielen, keiner hat sich verletzt - wir haben das maximale herausgeholt", freute sich der sportliche Leiter Christian Fitzek.

Kreisläufer Nicklas Grundsten ersetzte den Olympiasieger Betrand Gille am Kreis nahtlos, Heiko Grimm verschaffte dessen Bruder Guillaume auf der Spielmacherposition lange Verschnaufpausen.

Samstag gegen Lemgo

Nach dem höchsten Sieg der HSV-Geschichte in der Königsklasse ist die Zwischenrunde so gut wie erreicht. Und mindestens einen Sieg nähmen die Hamburger mit.

Viel Selbstvertrauen dürften sie überdies mit zum Bundesliga-Hit nach Halle nehmen, wo die Mannen von Trainer Martin Schwalb am Samstag (15 Uhr LIVESCORES auf Spitzenreiter TBV Lemgo treffen. Dort schlagen die Hamburger bereits am Donnerstag ihr Lager auf.

Zum Forum - jetzt mitdiskutieren!

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel