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Flensburgs Lars Christiansen holte in diesem Jahr mit Dänemark den EM-Titel © getty

Flensburg-Handewitt marschiert in der Champions League weiter. Zu Hause fegen sie ihre Gegner vom Feld. Auch die Löwen gewinnen.

Flensburg - Die SG Flensburg-Handewitt hat in der Handball-Champions-League im dritten Spiel den zweiten Sieg gefeiert.

Die Norddeutschen setzten sich am Donnerstagabend in eigener Halle soverän gegen HC Saporoschje aus der Ukraine mit 38:20 (20:8) durch.

Auch die Rhein-Neckar Löwen gewinnen gegen Wisla Plock aus Polen deutlich mit 38:25 (20:14).

Beide Teams haben nun beste Chancen auf einen der beiden Plätze der Vierergruppen, die für den Einzug in die Hauptrunde berechtigen.

Schnelle Führung

"Wir waren gut vorbereitet und haben von Beginn an eine bessere Einstellung als gegen Haukar gezeigt", erklärte SG-Trainer Kent-Harry Andersson den Schlüssel zum Sieg.

Vor 6250 Zuschauern war der Erfolg in keiner Phase des Spiels gefährdet.

Bereits nach 16 Minuten lagen die Flensburger mit 15:4 in Führung.

Danach konnten die Gastgeber Kräfte schonen für die nächste Bundesligapartie gegen Bayer Dormagen am Samstag.

Schneider macht gute Partie

Positiv aufgefallen ist bei den Nordlichtern neben Lars Christianen (9 Tore) auch Sebastian Schneider, der auf fünf Treffer kam.

"Ich lerne von allen im Training, von Lars Christiansen und auch den anderen. Jeder bringt mir was bei", sagte Talent Schneider nach seinem Einsatz.

Nächster Gegner in der Champions League ist der ungarische Klub MKB Veszprem, gegen den Flensburg im Hinspiel 28:29 verloren hatte.

Klassenunterschied in Eppelheim

Die Rhein-Neckar Löwen stehen nach dem Sieg gegen Wisla Plock mit 5:1 Punkten nun vor dem HC Croatia Osiguranje-Zagreb (3:1), der erst am Samstag wieder im Einsatz ist.

Vor 1773 Besuchern in Eppelheim offenbarte sich ein Klassenunterschied. Die Löwen waren von Beginn an klar überlegen, überragender Spieler war Valur Sigurdsson mit zehn Treffern.

"Bei uns läuft es von Tag zu Tag besser. Das sieht man an solchen Spielen wie gegen Wisla", meinte der Isländer zufrieden.

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