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Hans Linderberg erzielte für den HSV in zwei Spielen 13 Tore © imago

Nach dem Ausfall von Stefan Schröder wollen die Hamburger mit einem CL-Sieg gegen Kopenhagen vorzeitig alles klar machen.

Von Wolfgang Kleine

Hamburg - Dem Schock vom Vorabend geht der HSV vor dem Champions-League-Spiel gegen den FCK Handbold AS (ab 19 Uhr LIVESCORES) schon wieder zur Attacke über.

Im vierten Spiel sollen der vierte Sieg und damit die vorzeitige Qualifikation für die nächste Runde her.

Die Chancen stehen auch ohne den verletzten Stefan Schröder gut: Die Hamburger hatten das Hinspiel schon mit 34:31 gewonnen.

Für den Schock sorgte am Dienstag der Nationalspieler. Der 27-jährige trat beim ersten Training in der neuen Volksbank Arena neben der großen Color Line Arena seinem Teamkollegen Blazenko Lackovic auf den Fuß, knickte um.

Bänderriss im Sprunggelenk

Die spätere Diagnose ergab einen Bänderriss im Sprunggelenk des rechten Fußes. Schröder in der "Hamburger Morgenpost": "Die Verletzung nervt mich total. Ich hoffe, dass ich in drei Wochen wieder spielen kann."

Zurück zur Partie gegen Kopenhagen: HSV-Star Hans Lindberg erhielt ein Kopenhagener Gebäck als Einstimmung serviert. "Hm, schmeckt gut", sagt der Däne, der in der Champions League in zwei Spielen 13 Treffer erzielte.

Schwalb warnt

Rechtsaußen Lindberg muss in den kommenden Wochen wegen des Ausfalls von Schröder jeweils 60 Minuten durchspielen. "Ich bin topfit. Das ist kein Problem fü mich."

Allerdings warnt HSV-Chefcoach Martin Schwalb vor zu hohen Erwartung gegen die Dänen: "Die riechen ihre Außenseiterchance. Sie haben gute Kreisläufer, viel Erfahrung und sehr kontrollierte Abläufe."

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