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Kiels Momir Ilic hat 70 Länderspiele für Serbien gemacht © imago

Der Rekordmeister siegt in der Champions League gegen die Rhein-Neckar Löwen, Flensburg setzt seinen Lauf gegen Zagreb fort.

Kiel/Flensburg - Titelverteidiger THW Kiel hat im deutschen Gipfeltreffen in der Handball-Champions-League die Oberhand behalten und geht mit Rückenwind in zwei weitere Begegnungen mit den Rhein-Neckar Löwen binnen elf Tagen.

Die SG Flensburg-Handewitt setzte sich mit 32:29 (19:15) gegen den kroatischen Rekordmeister HC Croatia Zagreb durch. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Der deutsche Rekordchampion Kiel ist nach dem 30:27 (17:9) am fünften Spieltag mit 9:1 Punkten alleiniger Tabellenführer der Gruppe A.

Die Löwen haben trotz der ersten Niederlage im laufenden Wettbewerb als Gruppen-Zweiter mit 7:3 Punkten ebenfalls noch beste Chancen auf die Achtelfinal-Teilnahme.

Kiel aktiver

Die Hausherren waren in der ersten Hälfte die aktivere Mannschaft und ließen in den ersten 20 Minuten bei 13 eigenen Toren nur sechs Gegentreffer zu.

Auch nach der Pause kamen die Badener zunächst nicht ins Spiel und lagen zwischenzeitlich sogar mit neun Toren im Hintertreffen.

Das Spiel war die erste Begegnung zwischen den beiden Topteams innerhalb von nur elf Tagen. Weiter geht es mit dem Dauerduell am Freitag in Mannheim mit dem Rückspiel in der Champions League. Auch in der Bundesliga haben die Löwen am 1. Dezember Heimrecht.

Vranjes: Erfolgreiches Debüt

Flensburgs Coach Ljubomir Vranjes hat auch auf der internationalen Bühne ein erfolgreiches Debüt als neuer Trainer der SG gefeiert.

Nach zwei Liga-Erfolgen unter dem bisherigen Sportdirektor, der vor knapp zwei Wochen Per Carlen an der Seitenlinie abgelöst hatte, ließen die Norddeutschen am fünften Gruppenspieltag der Champions League einen Sieg folgen.

Damit liegen die Flensburger wie der HSV Hamburg klar auf Achtelfinal-Kurs.

Dem Spitzenreiter der Toyota HBL war bereits am Samstag durch ein 35:23 (17:11) gegen das punktlose Schlusslicht Tatran Presov den dritten Sieg im fünften Spiel gelungen.

Flensburg auf Rang zwei

Mit einer engagierten Leistung und dem vierten Sieg festigte Flensburg-Handewitt gegen seinen Hauptkonkurrenten in der Gruppe D den angestrebten zweiten Platz hinter dem dreifachen Titelträger Ciudad Real.

In einer temporeichen Begegnung bestimmten die Hausherren von Beginn an das Geschehen und führten zwischenzeitlich mit sieben Toren.

Nach der Pause kamen die Gäste besser ins Spiel, ohne die Wende noch herbeiführen zu können.

Die Spiele im Stenogramm:

THW Kiel - Rhein-Neckar Löwen 30:27 (17:9)

Tore: Jicha (9/2), Ahlm (7), Ilic (4/3), Fernandez (4), Sprenger (3), Palmarsson (3) für KielGensheimer (7/3), Myrhol (7), Lund (4), Groetzki (4), Stefansson (3), Bielecki (1), Tkaczyk (1) für die Löwen

Zuschauer: 10.250

Flensburg-Handewitt - Croatia Zagreb 32:29 (19:15)

Tore: Mogensen (8), Carlen (6), Hansen (5/1), Fahlgren (4), Heinl (4), Szilagyi (2), Boesen (2), Djordjic (1) für FlensburgHorvat (9), Strlek (6/1), Valcic (5), Kopljar (5), Balic (3), Spiler (1) für Zagreb

Zuschauer: 5200

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