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Gudjon Valur Sigurdsson wechselte vor der Saison von Gummersbach zu den "Löwen" © imago

Die Rhein-Neckar Löwen haben durch den Triumph am 4. Spieltag der Champions League das Ticket für die Hauptrunde bereits gelöst.

Heidelberg - Die deutschen Vertreter haben in der europäischen Champions-League starke Vorstellungen abgeliefert.

Während die Rhein-Neckar Löwen mit einem souveränen 35:28 (15:13)-Heimsieg gegen Pick Szeged (Ungarn) den Einzug in die Hauptrunde bereits perfekt machten, kann Ligakonkurrent Flensburg-Handewitt nach dem 34:25 (14:15) gegen den isländischen Meister Haukar Hafnarfjördurder ebenfalls fast schon sicher mit dem Weiterkommen planen.

Überragender Fritz

Gegen die Ungarn war es in der ersten Hälfte jedoch Torhüter Henning Fritz, der den Rhein-Neckar Löwen eine Zwei-Tore-Führung zur Halbzeit sicherte.

"Das war schon ein bisschen schmeichelhaft", gab Nationalspieler Oliver Roggisch zu.

Besonders in der Offensive verwarfen die Löwen zu viele einfache Bälle.

Nach der Pause steigerte sich der Bundesliganeune jedoch deutlich und gewann auch in dieser Höhe verdient.

Duelle um den Gruppensieg

"Jetzt haben wir das Endspiel, was wir haben wollten", sagte Roggisch im Hinblick auf die nächste Partie am kommenden Mittwoch gegen Zagreb.

Dann kämpfen die beiden Spitzenteams, die jeweils 7:1 Punkte auf dem Konto haben, um den Gruppensieg.

Auch Vizemeister SG Flensburg-Handewitt kann mit einem Sieg am nächsten Spieltag den Gruppensieg perfekt machen.

Der deutsche Vizemeister, der nach dem Erfolg gegen Haukar Hafnarfjör die Tabellenführung in der Gruppe F übernahm, trifft dann auf den punktgleichen ungarischen Vertreter MKB Veszprem.

Flensburg dreht Rückstand

Am Samstag erwischten jedoch die Isländer den besseren Start und führten schnell mit 8:4.

Die Wende schafften die Gäste mit sieben Treffern in Folge vom 16:17 zum 23:17.

Am Ende wurde Haukar teilweise vorgeführt. "Mit der zweiten Halbzeit bin ich zufrieden, mit der ersten natürlich nicht", sagte SG-Trainer Kent-Harry Andersson, der in Svan Hansen und Thomas Mogensen mit je acht Treffern seine besten Werfer hatte.

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