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Flensburgs Rückraumspieler Lasse Boesen spielt seit 2008 bei den Norddeutschen © getty

Die Norddeutschen werden in der Königsklasse gegen St. Petersburg ihrer Favoritenrolle gerecht. Nun geht es um die Positionen.

München - Bundesligist SG Flensburg-Handewitt hat in der Champions League mit einem Auswärtserfolg die Tabellenspitze in der Gruppe D übernommen.

Am Donnerstagnachmittag gewannen die Norddeutschen mit 31:25 (17:9) beim russischen Vizemeister HC St. Petersburg (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabellen).

Nach dem siebten Sieg im neunten Spiel setzte sich die SG mit 14 Punkten zumindest vorübergehend auf den ersten Tabellenplatz, der spanische Top-Klub Ciudad Real hat ein Spiel und einen Punkt weniger auf dem Konto (Vranjes im Interview).

Achtelfinale bereits gesichert

Den Einzug ins Achtelfinale der Königsklasse hatte Flensburg ebenso wie Titelverteidiger THW Kiel, Bundesliga-Tabellenführer HSV Hamburg und die Rhein-Neckar Löwen bereits am Spieltag zuvor unter Dach und Fach gebracht.

Fokus auf Ausgangsposition

Im abschließenden Gruppenspiel gegen den HC Bosna Sarajevo (2. März) kann sich der Tabellensechste der Toyota HBL nun eine gute Ausgangsposition für die Runde der letzten 16 sichern.

Über das Spiel seiner Mannschaft konnte sich SG-Trainer Ljubomir Vranjes nur teilweise freuen: "Im ersten Durchgang haben wir viele Lösungen für unsere Ideen gefunden. Zudem standen wir gut in der Abwehr und damit bin ich sehr zufrieden."

"Ich wollte sie wieder wachrütteln"

Spätestens nach der Pause jedoch machte sich die lange Anreise bei den Norddeutschen bemerkbar: "Zu Beginn der zweiten Halbzeit hat es leider nicht mehr so funktioniert. Da habe ich eine Auszeit genommen, um die Jungs noch mal aufzuwecken. Natürlich sind sie müde und das dürfen sie nach der langen Reise und den vielen Spielen die wir zuletzt bestritten haben auch sein. Ich wollte sie jedoch wieder wachrütteln und letztlich hat es funktioniert", resümierte der Coach.

Mit einem Heimsieg würde das Vranjes-Team sicher Rang eins oder zwei in der Gruppe belegen.

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Das Stenogramm zum Spiel:

HC St. Petersburg - SG Flensburg Handewitt 25:31 (9:17)

Tore: Eggert (9/7), Fahlgren (7), Svan Hansen (4), Karlsson (3), Boesen (3), Heinl (3), Djordjic (1), Mocsai (1) für Flensburg

Beste Werfer St. Petersburg: Sanashkin (4/2), Orlov (4)

Zuschauer: 2000

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