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Börge Lund wechselte zu Saisonbeginn vom THW zu den Rhein-Neckar Löwen © imago

Während der THW die slowenischen Gäste überrollt, haben die Löwen nur knapp die Nase vorn. Barca lassen beide hinter sich.

München - Die deutschen Klubs haben sich auf internationaler Bühne keine Blöße gegeben und dürfen weiter vom europäischen Triumph träumen.

Nach dem HSV verbesserten auch der THW Kiel und die Rhein-Neckar Löwen in der Gruppenphase der Champions League mit weiteren Siegen ihre Ausgangsposition für das Achtelfinale.

In der Königsklasse, in der bereits alle drei deutschen Starter vorzeitig das Achtelfinale erreicht hatte, siegte der HSV nach einem Kraftakt 34:31 (18:18) beim schwedischen Meister IK Sävehof.

Am Sonntag sicherten sich der THW Kiel und die Rhein-Neckar Löwen bereits am vorletzten Spieltag der Gruppenphase die beiden ersten Plätze (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabellen).

Kiel siegt - Löwen lauern

Titelverteidiger Kiel gewann 43:27 (23:16) gegen den slowenischen Klub Celje Pivovarna Lasko und geht als Spitzenreiter der Gruppe A in den zehnten und letzten Spieltag.

Die Löwen können den deutschen Meister nach dem 29:27 (11:13) gegen den polnischen Titelträger KS Kielce aber noch abfangen (Jetzt auch um 12 und 13 Uhr die News im TV auf SPORT1).

Sicher vor Barcelona

Durch ihre Erfolge sind die Bundesligisten nicht mehr vom 13-maligen Europacupsieger FC Barcelona von den ersten beiden Plätzen zu verdrängen.

Außerdem darf man mit leichteren Gegnern in der Runde der letzten 16 rechnen und hat im Rückspiel Heimrecht.

Ende März treffen die Gruppenersten auf die Viertplatzierten und die Gruppenzweiten auf die Drittplatzierten. Die Auslosung findet am 7. März in Wien statt.

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HSV trotz Verletzungssorgen

Trotz großer Personalnot konnte Hamburg, Spitzenreiter der Toyota HBL, in Sävehof seine Mini-Krise nach zuvor 1:3 Punkten beenden.

Der ohne die verletzten Pascal Hens, Blazenko Lackovic und Torsten Jansen sowie sechs angeschlagenen Spielern angetretene HSV schaffte nach einem 17:22-Rückstand (21.) noch die Wende.

Nicht zuletzt dank Nationalspieler Michael Kraus, der zehn Treffer erzielte. "Es war nicht gut, aber ich bin sehr froh, dass wir uns durchgebissen haben", sagte Trainer Martin Schwalb.

Schweigeminute für Ernelind

Vor dem Anpfiff waren die personellen Sorgen beim Pokalsieger in den Hintergrund getreten, als mit einer Schweigeminute Jonas Ernelind gedacht wurde. Der Schwede, der von 2002 bis 2004 in Hamburg gespielt hatte, war am Tag zuvor mit 34 Jahren an Hautkrebs gestorben.

Der HSV verbesserte sich in der Gruppe C mit 11 Punkten auf den dritten Platz. Die Hamburger profitierten dabei von der zeitgleichen 29:34-Niederlage von KIF Kolding/Dänemark (10) gegen den ungarischen Tabellenführer MKB Veszprem (16).

Zum Abschluss der Gruppenphase am 6. März reicht den Norddeutschen im direkten Duell mit Kolding ein Unentschieden, um Rang drei zu verteidigen.

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