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Im Hinspiel gegen Chambery siegten die Löwen noch mit 37:22 © getty

Die Löwen brechen in der zweiten Hälfte ein - und verspielen somit die Chance auf den Gruppensieg. Kiel atmet im Ferndeull durch.

Chambery/München - Die Rhein-Neckar Löwen haben am letzten Spieltag der Champions League ihre letzte Chance auf den Sieg in der Gruppe A verpasst.

Die Schützlinge von Trainer Gudmundur Gudmundsson mussten sich beim heimstarken französischen Vizemeister Chambery Savoie HB nach einem Leistungseinbruch in der zweiten Halbzeit mit 27:32 (16:17) geschlagen geben.

Mit 13 Punkten bleibt den Löwen somit Platz zwei hinter dem deutschen Rekordmeister THW Kiel (14), der am Sonntag beim polnischen Klub KS Vive Kielce antreten muss (ab 18.30 Uhr LIVESCORES).

Der THW überzeugte zuletzt mit zehn Pflichtsiegen in Folge und dem Einzug ins Viertelfinale des DHB-Pokals bei den Füchsen Berlin.

Hamburg will Revanche

In der Gruppe B hat es der HSV Hamburg gegen Kolding IF (So., ab 17 Uhr LIVESCORES) in der eigenen Hand, welchen Platz er am Ende in der Gruppe belegt (DATENCENTER: Champions League).

Mit einem Punkt Vorsprung rangiert der Tabellenführer der Toyota HBL vor den Dänen auf Platz drei.

Neben der Verteidigung dieses Platzes - der ein Duell mit Gruppe-D-Sieger Ciudad Real ausschließt - steht auch Wiedergutmachung auf dem Programm.

"Wir wissen um die Spielstärke von Kolding, haben die Niederlage in Dänemark schließlich noch im Hinterkopf", will HSV-Trainer Martin Schwalb die Partie trotz der bereits erfolgreichen Qualifikation für die nächste Runde nicht abschenken.

Und Schwalb ergänzt: "Am Sonntag wollen wir aber unseren Heimvorteil in einer vollen Sporthalle Hamburg nutzen und uns damit den dritten Gruppenplatz sichern."

Gille fehlt mit Muskelfaserriss

Verzichten müssen die Hamburger jedoch auf Bertrand Gille. Der französische Nationalspieler zog sich einen Muskelfaserriss im rechten Arm zu und wird die nächsten Wochen pausieren müssen.

Bereits am Mittwoch sicherte sich der vierte deutsche Champions-League-Teilnehmer SG Flensburg-Handewitt mit einem 25:18-Sieg gegen RK Bosna Sarajevo den zweiten Platz in der Gruppe D.

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