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Nationalspieler Michael Kraus steht seit 2010 beim HSV Hamburg unter Vertrag © imago

Trotz verschlafener Anfangsphase sichert sich Hamburg im Viertelfinal-Hinspiel gegen Valladolid den Sieg. Gille warnt.

München - Der deutsche Handball-Pokalsieger HSV Hamburg hat dank eines Kraftakts Kurs auf das Viertelfinale der Champions League genommen.

Der Tabellenführer der Toyota HBL gewann das Achtelfinal-Hinspiel gegen den spanischen Vertreter BM Valladolid durch eine deutliche Leistungssteigerung im zweiten Durchgang mit 28:22 (11:15) und kann sich am 3. April (18.00 Uhr) in Kastilien eine knappe Niederlage erlauben (DATENCENTER: Champions League).

Gille: "Uns erwartet die Hölle"

"Das Ergebnis ist aber kein Grund zu feiern, uns erwartet in Spanien die Hölle", sagte Hamburgs französischer Weltmeister Bertrand Gille. Nationaltorhüter Johannes Bitter meinte: "Wir haben in der ersten Halbzeit katastrophal gespielt, so werden wir im Rückspiel keine Chance haben. Sechs Tore sind schwer genug zu verteidigen."

Die Mannschaft von Trainer Martin Schwalb verschlief gegen den Tabellenfünften der spanischen Liga die Anfangsphase völlig und lief von Beginn an einem Rückstand hinterher.

Erst in der siebten Minute erzielte der HSV seinen ersten Treffer und ließ Valladolid auf 6:1 (11.) davonziehen.

Lauf leitet Wende ein

Durch einen 7:0-Lauf gelang den Hausherren aber dann im zweiten Durchgang die Wende, der HSV machte zwischen der 40. und 48. Spielminute aus einem 15:19 ein 22:19 und baute den Vorsprung in der Schlussphase weiter aus.

Bester Werfer der Hanseaten waren Nationalspieler Pascal Hens und der Däne Hans Lindberg mit jeweils sechs Treffern.

[kaltura id="0_7db30581" class="full_size" title="Hamburg besteht im Topspiel"]

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