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Der Franzose Jerome Fernandez (r.) spielt seit 2010 bei THW Kiel © getty

Mit einem Auswärtssieg in Kolding verschafft sich der Champion aus Kiel eine gute Ausgangslage. Die SG gewinnt knapp in Szeged.

München - Titelverteidiger THW Kiel und die SG Flensburg-Handewitt haben in der Champions League der Handballer Kurs auf das Viertelfinale genommen.

Der deutsche Meister Kiel gewann sein Achtelfinal-Hinspiel beim dänischen Vizechampion KIF Kolding 36:29 (17:16) und erarbeitete sich damit eine glänzende Ausgangsposition für das Rückspiel am 2. April in eigener Halle (DATENCENTER: Champions League).

Flensburg behielt beim ungarischen Pokalsieger Pick Szeged mit 27:26 (9:12) die Oberhand und hat damit ebenfalls sehr gute Chancen, in die Runde der besten acht Teams in der Königsklasse einzuziehen.

Erste Hälfte mit Schwächen

Die Kieler leisteten sich in Kolding besonders im ersten Durchgang einige Unkonzentriertheiten in der Abwehr. Zudem wurden im Angriff einige Chancen leichtfertig vergeben. Erst Mitte der zweiten Halbzeit setzten sich die Gäste etwas ab (25:21/45. Minute).

In der Schlussphase bauten die Kieler ihren Vorsprung immer weiter aus. Bester Werfer war der tschechische Welthandballer Filip Jicha mit neun Treffern.

SG dreht nach der Pause auf

Flensburg benötigte beim zweimaligen ungarischen Meister eine deutliche Leistungssteigerung nach der Pause. Im ersten Durchgang hatten die Gäste in Abwehr und Angriff einige Probleme.

Doch ab der 40. Minute hatte die SG die Begegnung im Griff, verkürzte den Rückstand und ging neun Minuten vor dem Ende in Führung (23:22). Bester Flensburger Werfer war der Däne Anders Eggert Jensen mit acht Toren. Das Rückspiel wird am 3. April in der Campushalle ausgetragen.

Löwen müssen noch ran

Bundesliga-Tabellenführer HSV Hamburg hatte im Achtelfinal-Hinspiel bereits am Donnerstag den spanischen Vertreter BM Valladolid 28:22 bezwungen. Die Rhein-Neckar Löwen gastieren am Sonntag im Hinspiel bei HC Croatia Zagreb.

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