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Coach Alfred Gislason gewann letzte Saison mit Kiel das CL-Finale gegen Barcelona © getty

Kiel erwartet im CL-Viertelfinale ein Hammerlos. In Flensburg träumen die Akteure von Russland, dem HSV-Coach schwant Böses.

Von Rainer Nachtwey

München - Der Einzug ist geschafft, jetzt droht möglicherweise das Hammerlos:

Am 20. April treffen Spitzenreiter HSV Hamburg und Titelverteidiger THW Kiel in der Toyota-HBL aufeinander (LIVE im TV auf SPORT1).

Und nun droht auch in der Königsklasse ein erneutes Duell.

Nach ihren Erfolgen in den Achtelfinal-Rückspielen gegen Valladolid (35:33) bzw. Kolding (36:24) steht das deutsche Duo im Viertelfinale der Champions League - mit ihnen die beiden weiteren deutschen Vertreter Rhein-Neckar Löwen (27:27 gegen Zagreb) und die SG Flensburg-Handewitt (33:20 gegen Pick Szeged).

Barca oder deutscher Gegner

Sowohl die Hamburger, als auch die Löwen und Flensburg sind mögliche Gegner der Kieler in der Runde der letzten Acht.

Die drei deutschen Vertreter sind ebenso wie der FC Barcelona, letztes Jahr noch Kiels Gegner im Champions-League-Finale, in Topf 2 gesetzt. Der THW befindet sich in Topf 1 gemeinsam mit Ciudad Real, Montpellier und Medwedi Tschechow. (DATENCENTER: Champions League)

Die Auslosung findet am Montagabend um 18.30 Uhr in Wien statt.

"Alle wünschen sich Tschechow"

Einen Wunschgegner hat der HSV bereits ausgemacht. "Alle wünschen sich Tschechow, ich auch", sagt Hans Lindberg.

Trainer Martin Schwalb glaubt jedoch nicht an das Traumlos, an ein Duell mit Kiel aber nicht: "Wir kriegen sowieso wieder Ciudad, daher ist das wurscht."

An die Spanier haben die Hanseaten keine gute Erinnerung. 2010 scheiterten sie im Viertelfinale an Ciudad, im Jahr zuvor schalteten die Spanier den HSV im Halbfinale aus.

"Allen Grund zur Freude"

Während Kiel und die Löwen keine Gedanken an einen möglichen Viertelfinalgegner verschwenden, freuen sich die Flensburger über das Weiterkommen.

"Bekanntlich hatten wir uns vor der Saison vorgenommen, bis ins Viertelfinale vorzustoßen", meinte Trainer Ljubomir Vranjes nach dem Erfolg über den ungarischen Pokalsieger. "Damals hatten wir aber nicht mit so vielen Verletzten gerechnet. Das Erreichen des Viertelfinals ist wirklich ein großer Erfolg. Wir alle haben einen Grund zur Freude."

Und Keeper Sören Rasmussen schloss sich mit seinen Wünschen dem HSV an: "Ich würde gerne noch einmal nach Russland."

Das wäre Medwedi Tschechow.

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