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Filip Jicha (l.) wechselte 2007 vom TBV Lemgo zum THW Kiel © imago

Das deutsche Duo verliert seine Viertelfinal-Hinspiele. Zwei späte Treffer lassen Kiel allerdings noch Chancen.

Barcelona/Mannheim - Titelverteidiger THW Kiel muss in der Handball-Champions-League um den Halbfinal-Einzug bangen, die Rhein-Neckar Löwen stehen gar vor dem Aus (DATENCENTER: Champions League).

Während der deutsche Rekordchampion das Viertelfinal-Hinspiel beim spanischen Vizemeister FC Barcelona 25:27 (15:14) verlor, unterlagen die Löwen in heimischer Halle gegen Montpellier HB mit 27:29 (11:9).

Kiel, das im Vorjahresfinale 36:34 gegen die Katalanen gewonnen hatte, empfängt Barcelona am Sonntag zum Rückspiel (ab 19.30 Uhr LIVESCORES), die Löwen treten bereits am Samstag (ab 17 Uhr LIVESCORES) als Außenseiter in Südfrankreich an.

Omeyer überragend

Im Palau Blaugrana zu Barcelona spielten die Kieler eine starke erste Halbzeit und führten auch dank des überragenden Torwarts Thierry Omeyer zeitweise mit vier Toren.

Nach der Pause fand aber Barcelona immer besser ins Spiel, so dass Kiel letztlich sogar Mühe hatte, die Niederlage in Grenzen zu halten.

Kurz vor Schluss lagen die Gäste 23:27 zurück, ehe Filip Jicha und Dominik Klein noch zwei wichtige Treffer gelangen.

Jicha war mit sechs Toren Kiels bester Werfer, für Barcelona traf Sergej Rutenka sieben Mal (STENOGRAMME: Viertelfinale).

Karabatic lobt die "Löwen"

Frankreichs Serienmeister Montpellier um den ehemaligen Kieler Welthandballer Nikola Karabatic entschied die Begegnung in Mannheim mit einer starken zweiten Halbzeit für sich.

"Wir sind sehr froh über dieses Ergebnis, die Löwen haben eine Klasse-Mannschaft", sagte Karabatic.

Bester Werfer der Löwen war Uwe Gensheimer, der ebenso wie Montpelliers Vid Kavtinic sieben Mal traf.

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