Kiel und Flensburg ohne Blöße
Kiel - Heimsieg für Kiel, Auswärtserfolg für Flensburg.
Titelverteidiger THW Kiel und die SG Flensburg-Handewitt haben ihre zweiten Hürden in der Champions League souverän gemeistert.
Triple-Gewinner Kiel setzte sich in der Gruppe B im ersten Heimspiel der Königsklassen-Saison gegen den schwedischen Meister IK Sävehof mit 43:34 (25:15) durch. ( DATENCENTER: Champions League)
Flensburg verbuchte in der Gruppe A mit dem 37:31 (17:15) beim serbischen Meister Partizan Belgrad den ersten Sieg.
Die Kieler haben nach zwei Spielen die optimale Ausbeute von vier Punkten auf dem Konto. In der Vorwoche war Kiel in der Neuauflage des Finals der Vorsaison mit einem 32:27-Erfolg bei Atletico Madrid in die Königsklasse gestartet.
Flensburg vor dem HSV
Flensburg sprang nach dem 37:37 zum Auftakt gegen Montpellier aufgrund der besseren Tordifferenz auf den zweiten Tabellenplatz vor den Liga-Konkurrenten HSV Hamburg.
Am Samstag hatten die Füchse Berlin dagegen ihre erste Niederlage hinnehmen müssen.
Im Spitzenspiel der Gruppe D unterlag die Mannschaft von Trainer Dagur Sigurdsson beim spanischen Meister FC Barcelona deutlich mit 23:34 (10:15).
Durch die Niederlage verpassten die Füchse den Sprung an die Tabellenspitze und stehen mit einer ausgeglichenen Bilanz nach zwei Spielen auf Platz drei.
Vujin mit neun Treffern
Überragender Spieler in den Reihen des deutschen Rekordmeisters Kiel, der am Donnerstag den noch punktlosen rumänischen Meister HCM Constanta empfängt, war Rückraumspieler Marko Vujin mit neun Treffern.
Bei den Schweden trafen Kristian Bliznac und Jesper Nielsen jeweils siebenmal.
In der Ostseehalle bestimmte der THW von Beginn an das Geschehen. Selbst als sich die Mannschaft von Trainer Alfred Gislason zu Beginn der zweiten Halbzeit einige Nachlässigkeiten erlaubte, geriet der Sieg der Gastgeber nie in Gefahr.
SG bewahrt kühlen Kopf
Die Flensburger, die am kommenden Sonntag den russischen Meister Medwedi Moskau empfangen, behielten trotz der Lautstärke der Belgrad-Fans in der Ausweichhalle in Nis einen kühlen Kopf.
Im ersten Durchgang erspielten sich die Norddeutschen einen Zwei-Punkte-Vorsprung und ließen die Gastgeber dank einer kontrollierten und konzentrierten Leistung auch in der zweiten Hälfte nicht mehr vorbeiziehen.