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Torwart Silvio Heinevetter (l.) spielt seit 2009 für die Füchse Berlin © getty

Die Füchse Berlin drehen einen Sechs-Tore-Rückstand in Zagreb und sind so gut wie im Achtelfinale. Heinevetter hält stark.

Zagreb - Die Füchse Berlin haben das Tor zum Achtelfinale der Champions-League weit aufgestoßen.

Bei RK Zagreb feierte der Bundesligist einen hart erkämpften 25:24 (9:12)-Sieg, behauptete mit zehn Punkten Platz zwei der Gruppe B hinter Spitzenreiter FC Barcelona (12) und ist nur noch theoretisch von einem der ersten vier Plätze zu verdrängen (DATENCENTER: Champions League).

Matchwinner war Nationaltorwart Silvio Heinevetter, der sein Team mit Weltklasse-Paraden im Spiel hielt.

Die Berliner Offensive enttäuschte dagegen über weite Strecken.

Füchse drehen Spiel

Drei Tage nach der Heimniederlage in der Bundesliga gegen Wetzlar - der ersten seit 13 Monaten - war den Füchsen die Verunsicherung anzumerken.

Nach 42 Minuten lag Zagreb 19:13 in Führung, Berlin drohte die zweite Pleite in der Königsklasse.

Edeljoker Iker Romero, der das Hinspiel mit acht Treffern in der zweiten Halbzeit nahezu im Alleingang entschieden hatte, erzielte sein erstes Tor erst zum 18:19.

Fortan kontrollierten die Füchse das Geschehen und behielten in der Schlussphase vor fast 15.000 Zuschauern kühlen Kopf. Bester Berliner Torschütze war Nationalspieler Johannes Sellin mit sieben Treffern.

RK Zagreb - Füchse Berlin 24:25 (12:9)

Tore: Sellin (7), Igropulo (6), Romero (3), Lund (3), Löffler (2), Laen (2), Pevnov (1), Christophersen (1) für Berlin Bester Werfer Zagreb: Stepancic (8)Zuschauer: 7.500