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Stefan Schröder gab 2002 sein Debüt als Rechtsaußen in der Nationalmannschaft © getty

Der HSV ist mit einem klaren Sieg in die Hauptrunde der Champions League gestartet und somit dem Viertelfinale ein Stück näher.

Hamburg - Der HSV Hamburg ist mit einem wichtigen Sieg in der Champions League ins Handball-Jahr 2009 gestartet.

Im ersten Pflichtspiel nach der WM-Pause bezwangen die Hanseaten den zweimaligen spanischen Meister Portland San Antonio mit 34:23 (14: 13).

Damit bauten sie ihre Führung in der Hauptrunden-Gruppe 1 auf 6:0 Punkte aus.

Aus der Vorrunde hatte die Mannschaft von Trainer Martin Schwalb 4:0 Zähler durch zwei Siege gegen den FC Kopenhagen mitgebracht.

Zeitstrafen lassen Zuschauer zittern

Vor 6881 Zuschauern erwischte der HSV zunächst einen guten Start und lag bis zur Schlussphase der ersten Halbzeit mit bis zu drei Toren in Front.

Allerdings machten sich die Gastgeber durch mehrere Zeitstrafen das Leben selbst schwer und mussten so beim 10:11 vier Minuten vor der Pause erstmals einen Rückstand hinnehmen. Ihre beste Phase hatten die Hamburger zu Beginn des zweiten Durchgangs, als sie schnell auf sechs, später sogar bis auf 13 Tore davonzogen.

Sandström und Schröder verhelfen HSV zum Sieg

Matchwinner war dabei Rechtsaußen Stefan Schröder, der sich nach der Pause fast nach Belieben gegen die spanische Deckung durchsetzte und mit acht Treffern zum besten Werfer seiner Mannschaft avancierte.

Zudem hatte der Bundesliga-Vierte einen sicheren Rückhalt in Torwart Per Sandström, der nach dem Seitenwechsel Nationalkeeper Johannes Bitter ersetzte. (Löwen angeblich auch an Bitter dran)

Derweil hatte der Champions-League-Sieger von 2001 aus Pamplona in Cristian Malmagro (8/3) seinen erfolgreichsten Torschützen. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabellen)

Ihr nächstes Hauptrundenspiel bestreiten die Norddeutschen am kommenden Mittwoch (17.00 Uhr) beim russischen Meister Medwedi Moskau. Mit einem weiteren Sieg wäre dem HSV der Viertelfinaleinzug kaum noch zu nehmen.

Schweigeminute für Cozma

Vor dem Spiel gedachten die Spieler und Zuschauer in einer Gedenkminute des rumänischen Nationalspielers Marian Cozma.

Der Spieler des ungarischen Klub MKB Veszprem, wurde in der Nacht zum vergangenen Sonntag Opfer einer Messerattacke wurde und starb.

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