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Der Führungsspieler Oliver Roggisch gehört seit 2007 zu den Rhein-Neckar Löwen © getty

Die Rhein-Neckar Löwen holen sich den zweiten Tabellenplatz der Champions-League-Gruppe. Lemgo muss im EHF-Pokal zittern.

München/Celje - Der Bundesligist Rhein-Neckar Löwen ist mit einem Sieg in die Hauptrunde der Champions League gestartet.

Beim slowenischen Meister RK Celje Pivovarna Lasko, Champions-League-Sieger von 2004, gewann das Team von Trainer Wolfgang Schwenke mit 34:28 (16:14).

Die Badener zeigten vor 3.000 Zuschauern in der Zlatorog-Halle eine geschlossene Mannschaftsleistung und lagen von der sechsten Spielminute an in Führung.

Spitzenspiel am Mittwoch

Bester Werfer der Löwen war Rückraumspieler Mariusz Jurasik, der elf Treffer beisteuerte.

Mit nunmehr 4:2 Punkten rangieren die Löwen weiterhin auf dem zweiten Platz der Gruppe 2 hinter dem französischen Klub Chambery HB, gegen den der Bundesligist am Mittwoch auswärts antreten muss.

Die Franzosen siegten ihrerseits 32:30 (15:17) gegen HC Zagreb.

Knaper Sieg für Gummersbach

Der VfL Gummersbach hat im deutschen Achtelfinal-Duell im EHF-Pokal gegen den SC Magdeburg das Hinspiel knapp für sich entschieden.

Die Oberbergischen setzten sich gegen den ersatzgeschwächten Konkurrenten aus der Bundesliga vor 2.200 Zuschauern in der ausverkauften Eugen-Haas-Halle 26:24 (12:10) durch.

Der zweimalige Europacupsieger TBV Lemgo hat derweil das erste Achtelfinal-Duell gegen Bjerringbro Silkeborg 23:26 (12:12) verloren.

Vor 2.000 Zuschauern hatten die Lemgoer in Dänemark Schwierigkeiten gegen die kompakte Abwehr der Gastgeber, die auf gleich vier verletzte Stammspieler verzichten mussten.

Kaufmann bester TBV-Werfer

Letztlich hielten die Ostwestfalen die Niederlage in Grenzen, nachdem sie kurz vor Spielende noch 21:26 in Rückstand gelegen hatten.

Bester Werfer der Lemgoer war Lars Kaufmann, dem fünf Treffer gelangen. Das Rückspiel findet am kommenden Mittwoch (20 Uhr) in Lemgo statt.

"Ich bin ein wenig enttäuscht über unsere Leistung, wir haben einfach nicht gut gespielt, das muss man leider konstatieren. Bjerringbro ist eine wirklich starke Mannschaft, das steht außer Frage, aber wir haben unser Potenzial nicht abrufen können", sagte Sportdirektor Daniel Stephan.

Wagner trifft zweistellig

In Gummersbach überzeugte bei den Gastgebern vor allem Adrian Wagner mit zehn Toren, davon acht von acht verwandelte Siebenmeter.

Für Magdeburg war Alexandros Vasilakis siebenmal erfolgreich. Das Rückspiel in Magdeburg steigt am kommenden Samstag.

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