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Nikola Karabatic (l.) kann sich über den tollen Sieg gegen Ciudad freuen © getty

Der THW Kiel demontiert Rivale Ciudad Real. Die SG Flensburg-Handewitt besiegt nach unsicherem Beginn Ademar Leon deutlich.

Flensburg/Kiel - Der deutsche Meister THW Kiel hat nach einer Demonstration der Stärke das Viertelfinale in der Champions League vorzeitig erreicht.

Die Mannschaft von Trainer Alfred Gislason setzte sich am zweiten Hauptrundenspieltag im Topduell gegen Titelverteidiger Ciudad Real überraschend deutlich 33:26 (14:12) durch und nahm damit auch erfolgreich Revanche für die Finalniederlage im vergangenen Jahr.

Mit 8:0 Punkten, von denen vier aus der ersten Gruppenphase mitgenommen wurden, sind die Kieler in der Gruppe D nicht mehr von einem der beiden ersten Plätz zu verdrängen. Auch Ciudad (6:2) ist aber so gut wie weiter.

Feierstimmung bei Fans

Für die Kieler war der Sieg gegen die Weltauswahl aus Spanien vor 10.250 Zuschauern nach der bitteren 25:31-Niederlage im Final-Rückspiel des vergangenen Jahres eine große Wiedergutmachung.

Schon Minuten vor dem Schlusspfiff sangen die 10.250 Fans: "Oh, wie ist das schön."

Flensburg wahrt Chance

Die Chance auf den Viertelfinaleinzug hat sich auch die SG Flensburg-Handewitt erhalten.

Der deutsche Vizemeister bezwang Ademar Leon aus Spanien 31:26 (13:13) und hat in der Gruppe C nun ein ausgeglichenes Punktekonto (4:4).

Nächster Gegner der Flensburger ist am 1. März Montpellier HB, gegen den es im Hinspiel in der vergangenen Woche eine 25: 31-Niederlage gegeben hatte.

Aus den Partien der ersten Gruppenphase hatte die SG bereits 2:2 Punkte mitgebracht. Die ersten beiden Teams jeder Vierergruppe ziehen in die Runde der letzten Acht ein.

Enscheidung nach der Pause

Am Sonntag fiel die Entscheidung Mitte der zweiten Hälfte, als der überragende Lars Christansen (9 Tore) mit dem 22:19 (48.) erstmals einen Drei-Tore-Vorsprung herauswarf.

Gegen Ademar Leon hatte Flensburg 2001 im Finale den Europapokal der Pokalsieger gewonnen.

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