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Patrick Groetzki kam 2007 aus Pforzheim zu den Löwen © imago

Das deutsche Topteam muss sich am 1. Spieltag der Champions League mit einem Remis gegen einen ukrainischen Außenseiter begnügen.

St. Leon-Rot - Die Rhein-Neckar Löwen haben zum Auftakt der Gruppenphase der Champions League ein Erfolgserlebnis verpasst.

Der EHF-Cup-Sieger kam im Heimspiel gegen den ukrainischen Meister HC Motor Saporoschje nicht über ein 31:31 (15:13) hinaus.

"Wir waren heute nicht gut genug, um in der Champions League zwei Punkte zu holen. Wir hatten trotzdem die Chance, den Sack zuzumachen, haben diese aber nicht genutzt", sagte Löwen-Manager Thorsten Storm.

Gudmundsson sauer

Auch Trainer Gudmundur Gudmundsson war unzufrieden: "Wir haben heute nur teilweise gut gespielt, haben im Angriff zu viel verworfen und waren auch in der Defensive zu inkonstant."

Der Tabellendritte der DKB Handball-Bundesliga musste in der zweiten Halbzeit nach fünf Minuten ohne eigenen Treffer einen zwischenzeitlichen Rückstand verkraften und am Spielende in Unterzahl sogar eine Niederlage fürchten. (DATENCENTER: Alle Spiele, alle Tabellen)

Groetzki trifft gut

Bester Werfer der Löwen war Patrick Groetzki mit sieben Treffern, für Saporoschje erzielte Sergej Onufrienko ebenfalls sieben Tore.

Die zweite Partie der Gruppe A entschied der ungarische Vertreter MKB Veszprem KC beim St. Petersburg mit 28:15 (12:7) deutlich für sich und eroberte die Tabellenspitze.

Die Partie im Stenogramm

Rhein-Neckar Löwen - HC Motor Saporoschje/Ukraine 31:31 (15:13)Tore: Groetzki (7), Gorbok (6), Myrhol (6), Gensheimer (3), Sigurmannsson (3), Guardiola Villaplan (2), Petersson (2), Karason (1), Schmid (1) für Rhein-NeckarOnufryienk (7), Ostroushko (6), Kubatko (5), Skopintsev (4), Aflitulin (3), Shevelev (3), Tsap (2), Semikov (1) für SaporoschjeZuschauer in St. Leon-Rot: 2000

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