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Jicha hat seit 2007 in Tschechien ein Abo auf die Wahl zum Hanballer des Jahres © getty

Der Meister feiert dank des Tschechen einen Last-Minute-Sieg gegen Wisla Plock. Flensburg hat mit Aalborg mehr Mühe als erwartet.

Köln - Der THW Kiel und die SG Flensburg-Handewitt sind mit Siegen in die Handball-Champions-League gestartet. (DATENCENTER: Alle Spiele, alle Tabellen)

Der deutsche Rekordchampion Kiel gewann zum Auftakt beim polnischen Meister Wisla Plock durch eine Energieleistung 34:33 (14:14), eine Minute vor dem Ende hatte Wisla noch geführt.

Flensburg setzte sich mit fünf Dänen in der Startformation 31:27 (15:12) gegen dänischen Vertreter Aalborg Handball durch.

Jicha markiert Siegtreffer

Kiel hatte von Beginn an Probleme mit den Gastgebern und lag schnell 2:6 in Rückstand.

Bis zur Pause kamen die Norddeutschen zwar zurück und holten sich die Führung, absetzen konnte sich der THW aber nicht.

In der Schlussminute rettete sich der deutsche Meister noch: Zunächst glich Marko Vujin per Siebenmeter aus, dann nutzte der tschechische Rückraumspieler Filip Jicha einen Fehlpass der Polen zum Gegenstoß und zum Siegtreffer.

Keeper Andersson gibt Flensburg Sicherheit

Flensburg startete stark und lag nach rund zehn Minuten mit 7:3 vorn.

Unter anderem durch Michael Knudsens 1000. Treffer im SG-Trikot und acht Tore des besten Schützen Holger Glandorf wurde der Vorsprung lange verteidigt, Mitte der zweiten Halbzeit kamen die Dänen in Überzahl dann allerdings bis auf ein Tor heran.

Die Einwechselung von Keeper Mattias Andersson gab Flensburg wieder Sicherheit.

Die SG setzte sich durch den Sieg in der Tabelle der Gruppe D punktgleich mit dem deutschen Konkurrenten HSV Hamburg auf Rang drei.

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