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CL-Gegner: Flensburgs Vranjes und die Hamburger Jansen (l.) und Lijewski © imago

Im Viertelfinale der Königsklasse kommt es zum deutschen Duell. Kiel muss in Zagreb ran, die Löwen gegen einen russischen Klub.

Wien - Das von den Fans heiß erwartete Nord-Duell in der Champions League zwischen dem THW Kiel und der SG Flensburg-Handewitt ist vorerst vertagt werden.

Im Viertelfinale der Königsklasse kommt's dennoch zum deutschen Duell: Das ergab die Auslosung in Wien.

Die Flensburger messen mit dem Bundesliga-Rivalen HSV Hamburg die Kräfte und haben zunächst Heimrecht.

Kiel erwartet das Duell mit dem kroatischen Meister RK Zagreb.

Löwen gegen russischen Klub

Die Rhein-Neckar Löwen spielen in der Runde der letzten Acht gegen den russischen Vertreter Medwedi Moskau aus der Nähe von Moskau.

Gespielt wird zwischen dem 25. März und dem 5. April. Kiel, Hamburg und die Rhein-Neckar Löwen bestreiten das Rückspiel zuhause.

Hamburgs Trainer Martin Schwalb freut sich auf das Nord-Duell mit Flensburg: "Im Viertelfinale der Königsklasse ist jedes Team, das einen erwartet, eine sehr schwere Aufgabe. Und die SG Flensburg-Handewitt befindet sich momentan wieder im Aufwind. Doch auch diese Herausforderung nehmen wir natürlich an."

Flensburgs Manager Fynn Holpert sieht den HSV in der Favoritenrolle: "Das ist wahrlich nicht das leichteste Los. Aber wir werden versuchen, aus unserer Außenseiterrolle den HSV anzugreifen."

Schon einmal ein direktes CL-Duell

Es ist das zweite Aufeinandertreffen der Bundesliga-Konkurrenten in der europäischen Königsklasse, allerdings das erste in einer K.o.-Runde.

In der Spielzeit 2007/2008 standen sich beide Klubs in der Hauptrunde gegenüber. Das Spiel in Flensburg endete mit 33:33 (17:13), in Hamburg siegte der HSV mit 32:30 (20:14).

Löwen-Trainer Wolfgang Schwenke bezeichnete den russischen Meister aus Moskau als eine "knifflige, aber lösbare Aufgabe." Manager Thorsten Storm zeigte sich zurückhaltender: "Das werden sicherlich zwei ganz schwere Spiele."

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