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Hans Lindberg (l.) war mit fünf Treffern einer der besten Hamburger © getty

Hamburg gewinnt den Vergleich der Bundesligisten in Flensburg und hat vor dem Rückspiel beste Karten auf den Halbfinaleinzug.

Flensburg - Der HSV Hamburg ist in der Champions League wie im Vorjahr auf Halbfinal-Kurs.

Die Mannschaft von Trainer Martin Schwalb kam am Mittwochabend im Viertelfinal-Hinspiel zu einem 28:25 (14:12) beim Liga-Rivalen SG Flensburg-Handewitt und erarbeitete sich damit eine hervorragende Ausgangsposition für das Rückspiel am Freitag in einer Woche. (DATENCENTER: Champions League)

Bereits im vergangenen Jahr standen die Hanseaten in der Runde der letzten Vier, scheiterten da aber am späteren Sieger Ciudad Real aus Spanien.

Lijewskis zurück beim HSV

Beide Mannschaften hatten mit Personalproblemen zu kämpfen, aber der Bundesliga-Zweite aus Hamburg konnte diese besser kompensieren. Vor allem die Rückkehr von Krzystof und Marcin Lijewski wirkte sich auf das Hamburger Rückraum-Spiel belebend aus. 85218(DIASHOW: Die Bilder des Spiels)

In der Defensive gab Nationalkeeper Johannes Bitter den Gästen mit einer Vielzahl starker Paraden den nötigen Rückhalt, so dass auch einige Unkonzentrierten der Vorderleute im Offensivspiel nicht schwer ins Gewicht fielen.

"Wir hatten die Chance, noch weiter wegzuziehen, aber wir sind trotzdem recht zufrieden. Wir wissen, dass wir das Rückspiel zu Hause gewinnen können. Dann sind wir im Halbfinale und das ist unser Traum", sagte Bitter.

Christiansen: "Haben zu viel verballert"

Die Gäste agierten spielerisch über weite Strecken besser als Flensburg. Nur zu Beginn nur zu Beginn der zweiten Hälfte konnten die Hausherren kurzzeitig die Führung übernehmen.

Flensburg sich über fast die gesamte Spielzeit schwer, konstruktive Angriffe zu präsentieren und war meist nur über Einzelaktionen von Oscar Carlen oder Lasse Boesen erfolgreich.

"Wir haben viel zu viele individuelle Fehler gemacht und zu viel verballert. Eigentlich müssen wir zu Hause gewinnen, um eine realistische Chance aufs Weiterkommen zu haben", konstatierte ein enttäuschter Lars Christiansen.

Hens sieht Chancen bei "50:50"

Bei den Gastgebern war Carlen mit sieben Toren bester Werfer, bei Hamburg ragten Bertand Gille, Hans Lindberg und Marcin Lijewski mit jeweils fünf Treffern heraus.

Der HSV kann nun vor eigenem Publikum das Weiterkommen sichern. "Wir werden mit den Fans im Rücken hoffentlich den Sack zu machen können", sagte ein zufriedener Pascal Hens, der die Chancen auf den Halbfinaleinzug trotzdem diplomatisch nur auf "50:50" bezifferte.

Regeländerung greift

Wie in den anderen Viertelfinals auch kam am Mittwoch erstmals eine wegen der Affäre um mögliche Manipulationen und Schiedsrichterbestechung vom Europäischen Handball-Verband EHF kurzfristig verfügte Regeländerung zur Anwendung.

Das spanische Schiedsrichtergespann Gregorio San Jose Muro/Alfonso Murcia Rodriguez wurde namentlich erst zwei Stunden vor Spielbeginn bekannt gegeben.

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