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Rückraum-Shooter Grzegorz Tkaczyk spielt seit Mitte 2007 für die Löwen © imago

Beim Viertelfinal-Hinspiel in Tschechow liegen die Rhein-Neckar Löwen vor der Pause sechs Tore zurück, kämpfen sich aber heran.

München - Die Rhein-Neckar Löwen haben in der Handball-Champions-League die Chance auf den Halbfinaleinzug aufrecht erhalten.

Das Viertelfinal-Hinspiel verloren die Badener beim russischen Meister Medwedi Moskau am Samstag zwar 31:33 (15:21), verschafften sich aber eine gute Ausgangssituation für das Rückspiel am 5. April in eigener Halle. (DATENCENTER: Das Viertelfinale der Champions League)

Gegen den Serienmeister zeigte der Bundesligist, der seine erste Saison in der Champions League spielt 63677(DIASHOW: Löwen rüsten auf), in der ersten Halbzeit eine ganz schwache Leistung. Vor allem in der Deckungsarbeit und bei der Chancenverwertung hatten die Löwen Probleme und lagen zwischenzeitlich mit sechs Toren (6:12) hinten.

"Mit dem Ergebnis zufrieden"

"Da sah es schon fast nach einer Katastrophe aus", befand Trainer Wolfgang Schwenke. "Aber wir haben nicht die Nerven verloren."

Da aber der polnische Nationalspieler Mariusz Jurasik drei Sekunden vor Spielende in Unterzahl für die Löwen verkürzte, geht das Schwenke-Team nur mit zwei Toren Rückstand ins Rückspiel am 5. April in Karlsruhe. "Mit dem Ergebnis kann man zufrieden sein", sagte der Trainer.

Ihre besten Werfer hatten die Löwen, die als Sieger aus ihrer Hauptrunde hervorgegangen waren (Löwen mit Macht zum Gruppensieg), in Mariusz Jurasik und Gudjon Valur Sigurdsson, die beide sieben Treffer erzielten.

Halbfinale in Sicht

Die Russen hatten ihren herausragenden Akteur in Konstantin Igropolu, der zehn Tore erzielte, jedoch bei fünf von sieben Siebenmetern an Slawomir Szmal scheiterte.

"Wir haben zu viele Fehler gemacht. Aber trotz dieser Fauxpas haben wir ein gutes Ergebnis erzielt, und wir können das Halbfinale noch erreichen", sagte Szmals-Backup im Löwen-Tor, Henning Fritz.

Bereits am Mittwoch hatte sich der HSV im deutsch-deutschen Viertelfinale durch einen 28:25-Erfolg in Flensburg eine glänzende Ausgangsposition fürs Rückspiel in Hamburg geschaffen. (Bärenstarker HSV mit einem Bein im Halbfinale)

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