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Nur ganz schwer zu stoppen: Hamburgs Guillaume Gille (l.) © getty

Flensburg ist drauf und dran, die Hinspielniederlage wettzumachen. Aber in den Schlussminuten bewahren die Hamburger die Nerven.

Der HSV Hamburg hat in einem dramatischen Rückspiel das deutsche Duell in der Handball-Champions-League für sich entschieden und ist zum zweiten Mal in Folge ins Halbfinale der europäischen Königsklasse eingezogen.

Gegen die SG Flensburg-Handewitt verloren die Hamburger zwar 29:31 (13:15), doch setzten sie sich nach dem 28:25-Hinspielsieg in der Endabrechnung hauchdünn durch.

Bester Werfer der Hamburger war vor 12.297 Zuschauern der Franzose Bertrand Gille mit sieben Treffern, bei den Flensburgern war der Schwede Oscar Carlen mit zehn Treffern überragender Schütze.

"Nur ein Wimpernschlag"

"Das war ein Kampf auf Augenhöhe und auf hohem Niveau. Flensburg war heute unglücklicher, es war nur ein Wimpernschlag", sagte HSV-Trainer Martin Schwalb.

Dabei mussten die Hamburger das gesamte Spiel über ums Weiterkommen zittern. Bereits nach sieben Minuten hatten die Flensburger den Drei-Tore-Rückstand aus dem Hinspiel (Bärenstarker HSV mit einem Bein im Halbfinale) aufgeholt und führten 6:2.

Die gesamte Partie über lagen die Gäste in Führung, erst in der Schlussphase kam der HSV noch heran und schaffte eine Minute vor Schluss durch Guillaume Gille das vorentscheidende 29:31.

Auslosung in Wien

Trotz 7:5-Überzahl schafften die Flensburger in den Schlusssekunden nicht mehr den entscheidenden Treffer.

Die Auslosung der Halbfinalpartien findet am Dienstag (11.00 Uhr) in Wien statt (DATENCENTER: Die Viertelfinals der Champions League). Neben Hamburg haben noch der deutsche Rekordmeister THW Kiel (28:28 bei RK Zagreb) und die Rhein-Neckar Löwen (31:33 bei Medwedi Moskau) gute Chancen auf das Weiterkommen (Alle Handball-News).

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