vergrößernverkleinern
Der Halbfinal-Einzug ist der größte Erfolg in der jungen Geschichte der Löwen © getty

Die Badener kommen vor und nach der Halbzeit ins Rollen und gewinnen das Rückspiel gegen Medwedi Moskau deutlich.

Karlsruhe - Zwei Tage nach dem HSV (Hamburg rettet sich im Krimi ins Ziel ) und einen Tag nach dem THW Kiel (Halbfinale! Kiel zerlegt Zagreb) haben auch die Rhein-Neckar Löwen den Einzug ins Halbfinale der Champions League geschafft.

Die Badener besiegten dank einer konzentrierten Leistung den russischen Abo-Meister Medwedi Tschechow aus Moskau deutlich mit 36:28 (16:13) und wendeten dadurch nach der 31:33-Niederlage aus dem Hinspiel (Löwen atmen nach Kraftakt durch) das Blatt.

In der Karlsruher Europahalle waren Mariusz Jurasik mit neun Toren und der vor allem in der ersten Spielhälfte hervorragende Gudjon-Valur Sigurdsson die besten Akteure.

Auch Gensheimer torhungrig

Die Löwen taten sich wie in Moskau zunächst schwer und kamen bis kurz vor der Halbzeit nicht davon. Doch in der letzten Minute gelangen dem Team von Trainer Wolfgang Schwenke gleich drei Tore, welche den nötigen Halt verliehen.

Und die Badener legten nach der Pause sofort nach - führten fünf Minuten später 19:13 und nach einem Gegenstoß von 21:14. Bis Mitte des zweiten Durchgangs baute der Bundesliga-Fünfte seinen Vorsprung auf 27:19 aus.

Zwar kamen die Russen nach einer kurzen Schwächephase der Gastgeber zehn Minuten vor Schluss noch mal auf 23:28 heran. Doch ein Schlagwurf von Andrej Klimovets, ein Tempogegenstoß von Uwe Gensheimer und ein Siebenmeter von Jurasik zum 31:23 stellten die Zeichen endgültig aufs Weiterkommen. Gensheimer war mit sieben Toren zweitbester Schütze.

Die Auslosung für die Halbfinals findet am Dienstag kommender Woche in Wien statt. (Alle Handball-News)

Zum Forum - jetzt mitdiskutieren!Zurück zur Startseite
teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel