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Bertrand Gille erzielte gegen Ciudad Real fünf Treffer für HSV Hamburg © getty

Ciudad Real wird mehr und mehr zum Angstgegner für den HSV Hamburg. Die Hanseaten verlieren mit einem Tor und müssen nun in Spanien siegen.

Hamburg - Den Handballern des HSV Hamburg droht wie im Vorjahr das Halbfinal-Aus in der Champions League.

Nach der 29:30 (13:12)-Niederlage im Hinspiel gegen Titelverteidiger Ciudad Real steht den Hanseaten ein schwerer Gang beim Rückspiel in Spanien am 2. Mai bevor.

Für eine erfolgreiche Revanche für das Aus im vergangenen Jahr, als man in der Vorschlussrunde mit einem Tor an Ciudad scheiterte, benötigt die Mannschaft von Trainer Martin Schwalb schon ein kleines Wunder.

Auch ein deutsches Finale ist damit in weite Ferne gerückt. Im Hinspiel des zweiten Halbfinals empfängt Rekordmeister THW Kiel am Sonntag den Bundesliga-Rivalen Rhein-Neckar Löwen (DATENCENTER: Die Champions League).

HSV nur phasenweise überzeugend

Die Hamburger überzeugten in der zum "Spiel des Jahres" erklärten Partie nur phasenweise und leisteten sich vor allem am Ende der ersten und zu Beginn der zweiten Halbzeit zu viele Fehler.

Bester Werfer für den HSV war Hans Lindberg mit sechs Toren. Für den zweimaligen Champions-League-Sieger aus Spanien trafen Jonas Källmann und Siarhei Rutenka (je sechs) am häufigsten.

Ciudad startet Aufholjagd

Vor 10.000 Zuschauern waren die Gastgeber zunächst klar tonangebend und lagen bereits Mitte der ersten Spielhälfte mit sechs Toren in Front (11:5/15. Minute).

Allerdings starteten die Gäste in den letzten Minuten des ersten Durchgangs eine furiose Aufholjagd und zogen beim 12:12 sogar noch vor der Pause wieder gleich.

HSV hält Niederlage im Rahmen

Die Angriffe des HSV wirkten in dieser Phase zu wenig durchdacht und die Spielzüge zu hektisch.

Nach dem Seitenwechsel erwischten die Iberer den besseren Start und zogen schnell auf fünf Tore davon (17:22/40.). Dank einer Steigerung in der Schlussviertelstunde konnten die Hamburger die Niederlage zumindest im Rahmen halten.

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