Bundesliga-Tabellenführer HSV Hamburg und Ligakonkurrent Rhein-Neckar Löwen haben sich mit Siegen in der Champions-League eine gute Ausgangsposition für den Einzug ins Viertelfinale erkämpft. Hamburg setzte sich in seinem Achtelfinal-Hinspiel beim polnischen Vertreter KS Vice Kielce mit 30:24 (17:15) durch, die Löwen siegten beim spanischen Topklub BM Valladolid mit 30:29 (14:14). Der HSV hat das Rückspiel am Ostersamstag, die Löwen spielen einen Tag später.

Vor 4500 Zuschauern in Kielce war das Spiel zwischen der momentan besten deutschen Mannschaft und dem aktuell stärksten polnischen Team über weite Strecken ausgeglichen. Den Grundstein zum Sieg legte der HSV zwischen der 28. und 32. Minute, in der die Gäste von 16:15 auf 21:15 davonzogen. Hans Lindberg mit zehn Toren und Torhüter Johannes Bitter waren auf Seiten des HSV die stärksten Akteure.

In Valladolid kamen die Gastgeber nach einer 28:25-Führung der Löwen noch bis auf einen Treffer heran, weil den Badenern in den letzten zwei Minuten zu viele Fehler unterliefen. "Bei einem Tor ist noch nichts entschieden. Nächste Woche warten noch einmal 60 Minuten harte Arbeit auf uns", sagte Löwen-Trainer Ola Lindgren nach dem Spiel.

In der hitzigen Atmosphäre zeigten insbesondere Karol Bielecki, dem acht Tore gelangen, und das Torhüterduo Slawomir Szmal und Henning Fritz, der vier Siebenmeter hielt, eine starke Vorstellung.

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