Der HSV Hamburg hat im fünften Versuch die "Unbesiegbaren" von Ciudad Real entzaubert und den Einzug in das Final-Four-Turnier der Handball-Champions-League Ende Mai in Köln dicht vor Augen.

Der Bundesliga-Tabellenführer besiegte im Viertelfinal-Hinspiel der europäischen Königsklasse den Titelverteidiger mit 26:22 (11:8) und fügte den Spaniern im 38. Pflichtspiel der Saison die erste Niederlage zu.

Damit fliegt das Team von Trainer Martin Schwalb mit einem ordentlichen Polster zum Rückspiel am nächsten Sonntag in Spanien. Zwei Wochen nach dem Pokalsieg nahmen die Norddeutschen zudem auch die nächste Hürde auf dem Weg zum erhofften Triple. Im Viertelfinale des Vorjahres und in der Vorrunde des diesjährigen Wettbewerbes hatte der HSV vier Niederlagen gegen Ciudad Real kassiert.

In den ersten Minuten dominierten die Deckungsreihen, nach elf Minuten waren gerade einmal drei Tore gefallen (1:2). Danach drehten die Hamburger auf, spielten bis zur Pause einen Drei-Tore-Vorsprung heraus und erzielten auch die ersten drei Treffer nach dem Wechsel.

Die Spanier legten dann aber einen Zwischenspurt ein und kamen in der 24. Minute noch einmal gefährlich bis auf zwei Tore heran (21:19). Am 29. und 30. Mai wird in Köln zum ersten Mal in der 17-jährigen Geschichte der Königsklasse der Titelträger bei einem Final-Four-Turnier ermittelt.

In den Rhein-Neckar Löwen oder dem THW Kiel, die sich am Sonntagabend im Hinspiel gegenüberstanden, wird unabhängig vom Abschneiden der Hamburger mindestens eine deutsche Mannschaft dabei sein.

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