Die Handballer vom HSV Hamburg haben in der Champions League einen Dämpfer hinnehmen müssen: Das Team von Trainer Martin Schwalb kam beim bislang punktlosen slowakischen Vertreter Tatran Presov nicht über ein 26:26 (15:13) hinaus. In der Schlussphase verschenkte der Pokalsieger durch schwache Abschlüsse den sicher geglaubten Sieg.

Mit sieben Punkten aus sechs Spielen bleibt der HSV in der Gruppe B aber auf Achtelfinalkurs. Mit einem Erfolg im direkten Duell mit Spitzenreiter Veszprem KC/Ungarn (12 Zähler) in Hamburg könnten die Norddeutschen weiter Boden gut machen.

Beim Gruppenschlusslicht Presov wurde der HSV seiner Favoritenrolle nur bis zur 50. Minute (23:19) gerecht. Doch in der Schlussphase vergaben Michael Kraus und Blazenko Lackovic gute Einwurfchancen. Kraus (6 Tore) war neben Pascal Hens (5) trotzdem der beste Hamburger Werfer.

Noch schlechter lief es für die SG Flensburg-Handewitt, die insbesondere wegen einer schwachen zweiten Hälfte mit 26:31 (12:14) bei HC Croatia Zagreb verlor. Die Norddeutschen haben als Zweiter der Gruppe D dennoch gute Chancen auf die Runde der letzten 16, für die sich jeweils die besten Vier der vier Sechser-Gruppen qualifizieren.

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