SG Flensburg-Handewitt hat im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League eine bittere Lehrstunde erhalten.

Der ehemalige deutsche Meister unterlag dem spanischen Champion Ciudad Real in eigener Halle mit 24:38 (8:19) und kann sich nach dem Debakel die Reise zum Rückspiel am 1. Mai eigentlich sparen.

Für Ciudad Real sollte der Einzug ins Final Four in Köln (28./29. Mai) nur noch Formsache sein.

"So ein Spiel hätte ich nicht erwartet. Mit 14 Toren kann man zu Hause nicht verlieren", sagte SG-Spieler Thomas Mogensen.

Die Flensburger standen von Anfang an in der heimischen Campushalle auf verlorenem Posten. Im Angriff scheiterten sie immer wieder am starken spanischen Nationaltorhüter Arpad Sterbik, in der Abwehr fanden sie kein Mittel gegen die Offensive der Gäste.

Schon in der 21. Minute zog Ciudad Real auf 12:4 davon und baute den Vorsprung immer weiter aus.

Neben Flensburg stehen noch drei weitere Bundesligisten im Viertelfinale.

Toyota-HBL-Spitzenreiter HSV Hamburg erwartet am Samstag den russischen Serienmeister Medwedi Moskau.

Titelverteidiger THW Kiel gastiert am Ostersonntag in der Neuauflage des Vorjahresfinals beim FC Barcelona, die Rhein-Neckar Löwen erwarten am selben Tag den französischen Klub Montpellier HB.

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