Bundesliga-Spitzenreiter HSV Hamburg steht mit einem Bein im Halbfinale der Champions League.

Die Hanseaten setzten sich im Viertelfinal-Hinspiel gegen den russischen Serienmeister Medwedi Moskau mit 38:24 (20:15) durch und haben damit eine hervorragende Ausgangslage für das Rückspiel in einer Woche in Moskau.

"Die Russen sind immer sehr gefährlich, aber wir haben heute durch unser schnelles Spiel nach vorne einen guten Vorsprung herausgearbeitet", sagte Hamburgs Guillaume Gille nach der Partie, warnte aber vor dem Rückspiel: "Das wird sicher ein anderer Tanz in Russland."

Gegen die "Bären" aus Moskau ließen die Hamburger im ersten Durchgang keine Zweifel daran aufkommen, dass sie die 35:38-Niederlage vor drei Tagen im Bundesliga-Vergleich beim THW Kiel abgehakt hatten.

Nach 24 Minuten führte das Team von Trainer Martin Schwalb gegen die zeitweise überfordert wirkenden Moskauer mit 18:10.

Auch im zweiten Durchgang ließen die Gastgeber, bei denen Rechtsaußen Hans Lindberg nach überstandener leichter Gehirnerschütterung mitwirken konnte, die Russen dank einer konzentrierten Leistung in der Abwehr und zahlreichen erfolgreichen Tempogegenstößen nicht mehr ins Spiel kommen.

Bester Werfer im HSV-Team war Rückraumspieler Krzysztof Lijewski mit sieben Treffern.

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