Titelverteidiger THW Kiel muss in der Handball-Champions-League um den Halbfinal-Einzug bangen, die Rhein-Neckar Löwen stehen gar vor dem Aus.

Während der deutsche Rekordchampion das Viertelfinal-Hinspiel beim spanischen Vizemeister FC Barcelona 25:27 (15:14) verlor, unterlagen die Löwen in heimischer Halle gegen Montpellier HB mit 27:29 (11:9).

Kiel, das im Vorjahresfinale 36:34 gegen die Katalanen gewonnen hatte, empfängt Barcelona am Sonntag zum Rückspiel (19.30 Uhr), die Löwen treten bereits am Samstag (17.00 Uhr) als Außenseiter in Südfrankreich an.

Im Palau Blaugrana zu Barcelona spielten die Kieler eine starke erste Halbzeit und führten auch dank des überragenden Torwarts Thierry Omeyer zeitweise mit vier Toren.

Nach der Pause fand aber Barcelona immer besser ins Spiel, so dass Kiel letztlich sogar Mühe hatte, die Niederlage in Grenzen zu halten. Kurz vor Schluss lagen die Gäste 23:27 zurück, ehe Filip Jicha und Dominik Klein noch zwei wichtige Treffer gelangen.

Frankreichs Serienmeister Montpellier um den ehemaligen Kieler Welthandballer Nikola Karabatic entschied die Begegnung in Mannheim mit einer starken zweiten Halbzeit für sich. "Wir sind sehr froh über dieses Ergebnis, die Löwen haben eine Klasse-Mannschaft", sagte Karabatic.

Bester Werfer der Löwen war Uwe Gensheimer, der ebenso wie Montpelliers Vid Kavtinic sieben Mal traf.

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