Die Europäische Handball-Federation (EHF) hat ein Disziplinarverfahren gegen Rekordmeister THW Kiel und Trainer Alfred Gislason eingeleitet.

Das bestätigte EHF-Spielleiter Markus Glaser den "Kieler Nachrichten". Gislason hatte den dänischen Schiedsrichtern Mads Hansen und Martin Gjeding nach dem Viertelfinal-Aus der Kieler gegen den FC Barcelona Anfang Mai Parteilichkeit vorgeworfen.

Laut THW-Manager Uli Derad hat der Pokalsieger bereits seine Stellungnahme zu dem Fall abgegeben.

Gislason hatte mit Blick auf die Final-Four-Endrunde am 28./29. Mai in Köln gesagt: "Die EHF hat sicher kein Interesse daran, dass sich drei deutsche Vereine für das Final Four qualifizieren."

Vor dem Kieler K.o. hatten bereits die Rhein-Neckar Löwen und der HSV Hamburg ihr Ticket für das Turnier gelöst.

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