Erst Fußball, dann Handball: Der FC Barcelona hat sich die europäische Handball-Krone aufgesetzt und keine 24 Stunden nach den Fußballern des Vereins ebenfalls die Champions League gewonnen.

Die Katalanen setzten sich im spanischen Finale des Final-Four-Turniers in Köln gegen Ciudad Real mit 27:24 (14:10) durch und feierten ihren siebten Titel in der europäischen Königsklasse.

Bester Werfer beim Sieger vor 19.250 Zuschauern in der Kölner Arena war Jesper Nöddesbo mit sieben Toren.

Im Halbfinale hatte der spanische Meister am Samstag die Rhein-Neckar Löwen mit 30:28 bezwungen, im Viertelfinale warf Barcelona Titelverteidiger THW Kiel aus dem Wettbewerb.

Ciudad Real war durch einen 28:23-Erfolg gegen den deutschen Meister HSV Hamburg ins Endspiel eingezogen.

Die Hamburger sicherten sich Platz drei durch einen 33:31-Sieg im kleinen Finale gegen die Löwen.

In einem temporeichen Finale setzte sich Barcelona vom 10:10 in der 21. Minute bis zur Halbzeit auf vier Tore ab. Besonders Torhüter Danijel Saric bot eine überragende Leistung.

Auch nach der Pause tat sich der dreimalige Champions-League-Sieger Ciudad Real im Angriff schwer. Bis zur 40. Minute setzte sich Barcelona vorentscheidend auf 19:12 ab.

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