Die Füchse Berlin haben einen weiteren Schritt in Richtung Achtelfinale der Champions-League gemacht.

Der Bundesliga-Spitzenreiter bezwang den Schweizer Serienmeister Kadetten Schaffhausen mit 31:27 (14:11) und festigte durch den dritten Sieg im vierten Spiel den zweiten Tabellenplatz in der Gruppe D.

In knapp einem Monat empfangen die Füchse, die in Markus Richwien und Mark Bult (jeweils fünf) ihre besten Werfer hatten, den kroatischen Champion RK Zagreb.

"Wir haben uns gute Chancen herausgespielt, die wir nicht immer gut genutzt haben. Sonst wäre der Sieg deutlich höher ausgefallen", sagte Nationalspieler Sven-Sören Christophersen, der wegen einer Handverletzung in der zweiten Halbzeit passen musste.

Berlin begann äußerst konzentriert und lag schnell mit 6:2 in Führung. Die Schweizer fanden zunächst kaum einen Weg durch die solide Defensive des Teams von Trainer Dagur Sigurdsson, kamen im Laufe der ersten Hälfte jedoch besser ins Spiel.

Unmittelbar nach der Pause prägten einige Zeitstrafen das Geschehen. Schaffhausen drängte in der Folge auf den Ausgleich, die Gastgeber wehrten sich jedoch und bauten ihre Führung wieder leicht aus. Anschließend verteidigten die Füchse den Vorsprung, ohne ernsthaft in Bedrängnis zu kommen.