Mit Glück und Geschick ist dem deutschen Handball-Meister THW Kiel ein erfolgreicher Start in die Champions League gelungen.

Die Mannschaft von Trainer Alfred Gislason setzte sich bei Wisla Plock am Sonntag mit einem Treffer von Filip Jicha sieben Sekunden vor dem Ende mit 34:33 (14:14) durch.

Der Tscheche war mit acht Treffern zugleich auch bester Schütze bei den Norddeutschen.

Gegen den von der ersten Sekunde an forsch auftretenden polnischen Vizemeister gerieten die Kieler in der Orlen Arena vor rund 5000 Zuschauern früh in Rückstand und lagen in der elften Minute mit 2:6 hinten.

Angeführt von dem starken Jicha kämpften sich die Gäste aber in die Partie herein und konnten trotz Unterzahl in der 18. Minute zum ersten Mal in Führung gehen (9:8).

Nach einem hektischen Beginn in der zweiten Hälfte musste der THW erneut einem Rückstand (15:18) hinterlaufen, konnte die Wisla-Führung aber bis zur 38. Minute egalisieren.

In der hart umkämpften Partie gelang es danach keinem Team mehr, sich vorentscheidend abzusetzen. Einen Abspielfehler der Polen kurz vor Ende der Partie nutzte Jicha zum Siegtreffer.

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