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Jim Gottfridsson und Hampus Wanne feiern den Erfolg gebührend. Kein Wunder: Der Triumph ist wohl der größte der Flensburger Vereinsgeschichte bis dato - und das auch noch gegen den Erzrivalen
SG Flensburg-Handewitt will den Champions-League-Titel verteidigen © getty

Titelverteidiger SG Flensburg-Handewitt und der deutsche Meister THW Kiel dürfen sich in der Gruppenphase der Champions League gute Chancen ausrechnen, die Rhein-Neckar Löwen landeten dagegen in der schwierigsten Gruppe.

Das ergab die Auslosung am Freitag in Wien.

Der deutsche Meister aus Kiel trifft in Gruppe A auf Metalurg Skopje (Mazedonien) und Paris St. Germain, die weiteren Aufgaben RK Zagreb (Kroatien), Naturhouse La Rioja aus Spanien und ein Qualifikant scheinen lösbar.

Flensburg-Handewitt hat in Gruppe B mit dem FC Barcelona, den das Team auf dem Weg zu Europas Krone im Halbfinale geschlagen hatte, KIF Kolding-Kopenhagen aus Dänemark und Wisla Plock (Polen) klangvolle Namen zugelost bekommen, Außenseiter Alingsas HK (Schweden) und ein Qualifikant komplettieren die Gruppe.

Die Löwen müssen in Gruppe C derweil gegen den Vorjahres-Vierten MKB Veszprem (Ungarn), den slowenischen Meister RK Celje, den russischen Serienchampion Medwedi Tschechow, Mazedoniens Rekordmeister Vardar Skopje und Montpellier AHB aus Frankreich antreten.

In den vier Gruppen mit je sechs Mannschaften erreichen die jeweils vier bestplatzierten Mannschaften das Achtelfinale.

Der erste Spieltag steigt vom 24. bis 28. September.

"Das ist eine sehr interessante Gruppe", sagte Flensburgs Geschäftsführer Dierk Schmäschke: "Unseren Fans gefallen Spiele gegen dänische und schwedische Teams, dort wird es viele Auswärtsfans geben. Und gegen Barcelona erwarten wir ebenfalls großartige Matches."

Bei den Frauen erwischte der Thüringer HC eine schwierige Gruppe.

Der deutsche Meister trifft in Gruppe B auf den Vorjahresfinalisten Buducnost Podgorica aus Montenegro mit Nationaltorhüterin Clara Woltering, Vardar Skopje (Mazedonien) mit Ex-THC- und Rekord-Nationalspielerin Anja Althaus sowie auf den Gewinner der Qualifikations-Gruppe 2.

Der deutsche Pokalsieger HC Leipzig muss noch durch die Qualifikation und würde bei erfolgreichem Abschneiden in Gruppe A auf RK Krim Ljubljana (Slowenien), Dinamo Wolgograd (Russland) und Hypo Niederösterreich treffen.

Die Champions-League-Gruppen der Männer im Überblick:

Gruppe A: THW Kiel, Metalurg Skopje (Mazedonien), Paris St. Germain (Frankreich), RK Zagreb (Kroatien), Naturhouse La Rioja (Spanien), Qualifikant

Gruppe B: SG Flensburg-Handewitt, FC Barcelona (Spanien), KIF Kolding-Kopenhagen (Dänemark), Wisla Plock (Polen), Alingsas HK (Schweden), Qualifikant

Gruppe C: Rhein-Neckar Löwen, MKB Veszprem (Ungarn), RK Celje (Slowenien), Medwedi Tschechow (Russland), Vardar Skopje (Mazedonien), Montpellier AHB (Frankreich)

Gruppe D: KS Vive Targi Kielce (Polen), US Dunkerque Grand Littoral (Frankreich), Kadetten Schaffhausen (Schweiz), Pick Szeged (Ungarn), Aalborg Handbold (Dänemark), Qualifikant

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