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Susann Müller war heute mit sechs Toren die beste Werferin der DHB-Frauen © imago

Dank einer starken zweiten Halbzeit starten die deutschen Damen mit einem Sieg gegen Slowenien in die EM-Qualifikation.

Wetzlar - Die deutschen Handballerinnen sind mit einem Erfolg in die EM-Qualifikation gestartet und nähern sich rund sieben Wochen vor der Weltmeisterschaft in China (5. bis 20. Dezember) ihrer Topform.

Die Auswahl des Deutschen Handball-Bundes setzte sich in Wetzlar dank einer Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte mit 27:17 (10:10) gegen Slowenien durch und machten damit den ersten Schritt in Richtung der EM-Endrunde 2010 in Norwegen und Dänemark.

Müller beste Werferin

Susann Müller (HC Leipzig/6 Tore), Franziska Mietzner (Frankfurter HC/4), Anja Althaus (Viborg HK/Dänemark/3), Sara Walzik (Bayer Leverkusen/3) und Ulrike Stange (VfL Oldenburg/3) waren die besten Werferinnen im deutschen Team, das im nächsten Qualifikationsspiel am Sonntag in Lignano gegen Italien antreten muss.

Der dritte Gegner der Mannschaft von Trainer Rainer Osmann in der Qualifikationsgruppe 4 ist Weißrussland.

Die Spiele werden bis Ende Mai 2010 ausgetragen. Die beiden besten Teams jeder Gruppe qualifizieren sich für das EM-Turnier vom 9. bis 19. Dezember 2010 in Skandinavien.

Nervöser Beginn der DHB-Frauen

Vor 1955 Zuschauern in Wetzlar erwischten die Deutschen, die ohne die schwangere Spielführerin Grit Jurack und Nadine Krause (Schulterverletzung) auskommen mussten, einen schwachen Start.

Die Spielerinnen des WM-Dritten von 2007, die zuletzt mit dem dritten Platz beim World Cup in Dänemark überzeugen konnten, wirkten nervös und machten zahlreiche Fehler.

Vor allem im Abschluss zeigten die Deutschen enorme Schwächen.

Englert überragend

Lediglich die überragende Torhüterin Sabine Englert (FC Midtjylland/Dänemark) verhinderte mit ihren Paraden einen großen Rückstand.

Nach rund 20 Minuten musste Coach Osmann eine Auszeit nehmen, um sein Team neu einzustellen.

Die Maßnahme brachte zunächst allerdings nicht den erhofften Erfolg. Kurz vor der Pause lag die deutsche Mannschaft 7:10 im Rückstand. Erst ein Endspurt in den letzten zwei Minuten der ersten Hälfte sorgte für das 10:10.

Starke zweite Halbzeit

Nach dem Seitenwechsel änderte sich zunächst nichts an der schwachen Chancenverwertung der Deutschen.

Erst nach knapp zehn Minuten des zweiten Abschnitts konnten sich die Gastgeberinnen entscheidend steigern und zogen davon.

Zwölf Minuten vor Spielende hatten die deutschen Frauen ihren Vorsprung bereits auf 20:13 ausgebaut und brachten den Vorsprung sicher ins Ziel.

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