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Nina Wörz erreichte bei der WM 2007 in Frankreich den 3. Platz mit den DHB-Frauen © getty

Gegen Brasilien lassen die DHB-Torhüterinnen die gegnerische Offensive verzweifeln, Sabrina Neukamp zeigt sich treffsicher.

Wuxi - Mit ihrer bislang besten Turnierleistung haben die deutschen Handballerinnen bei der WM in China Kurs auf die Hauptrunde genommen.

Im dritten Gruppenspiel gewann das Team von Rainer Osmann gegen Brasilien 32:30 (19:12) und hat in den letzten beiden Vorrundenspielen am Mittwoch gegen Schweden (ab 14 Uhr LIVESCORES) und einen Tag später gegen Frankreich (ab 12 Uhr LIVESCORES) mit 4:2 Punkten nun alle Chancen auf das Weiterkommen.

Die besten drei Teams der Sechser-Gruppe bleiben im Turnier.(DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Fehlerquote deutlich reduziert

Nach der unglücklichen Auftaktniederlage gegen Dänemark (26:27) und dem 36:23 gegen Außenseiter Kongo führten die erneut treffsichere Rechtsaußen Sabrina Neukamp (8 Tore) und Torhüterin Clara Woltering die deutsche Mannschaft zum Sieg.

Hinten stand die Abwehr erneut sicher und vorne wurde die Fehlerquote vor allem im Abschluss lange deutlich reduziert.

Vor erneut nur wenigen hundert Zuschauern in Wuxi geriet der deutsche Sieg zu keiner Zeit in Gefahr. Auch die teilweise inkonsequenten Schiedsrichterentscheidungen brachten das Team von Rainer Osmann nicht aus dem Konzept.

Althaus und Steinbach wieder fit

Erst in der zweiten Hälfte leisteten sich Kapitänin Nina Wörz und Co. ein paar Nachlässigkeiten.

Die ersten guten Nachrichten hatten die Deutschen schon vor dem Spiel erhalten, als sich Kreisläuferin Anja Althaus trotz Sprunggelenksverletzung und Rückraumspielerin Laura Steinbach, bei der sich ein Verdacht auf Kahnbeinbruch nicht bestätigt hatte, fit meldeten.

Auch Wörz war auf der Spielmacherposition jederzeit auf der Höhe, nachdem Osmann ihr gegen den Kongo eine Pause gegönnt hatte.

Englert entschärft Siebenmeter

Gegen die offensive und immer wieder wechselnde Abwehr der Brasilianerinnen präsentierte sich die deutsche Mannschaft gut eingestellt. Mit viel Bewegung und feinen Einzelaktionen wurde die Formation des WM-14. von 2007 immer wieder geknackt.

Glänzend funktionierte das Zusammenspiel von Susann Müller und Neukamp auf der rechten Seite. Die Außenspielerin aus Blomberg brachte es in der ersten Hälfte sogar auf eine hundertprozentige Wurfausbeute.

Zudem entschärfte die immer wieder eingewechselte Torfrau Sabine Englert gleich die ersten beiden Siebenmeter der Brasilianerinnen und sorgte damit für einen zusätzlichen Motivationsschub.

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