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MATTHIAS GINTER (ab 90.): Kommt für seinen verletzten Dortmunder Teamkollegen noch zu einem Kurzeinsatz. Ohne Bewertung
Anne Müller (r.) gab ihr Länderspieldebüt im März 2005 gegen Kroatien © getty

Als Tabellenführer geht das Osmann-Team in zwei Duelle mit Weißrussland. Eine Kreisläuferin feiert ihr Comeback.

München - Die deutschen Handball-Frauen können mit zwei Siegen gegen Weißrussland am Mittwoch in Mogilev und am Ostersonntag in Dessau die Qualifikation für die EM im Dezember in Dänemark und Schweden perfekt machen.

"Wenn wir nicht bis zum Ende der Qualifikation zittern wollen, wäre es gut, beide Spiele gegen Weißrussland für uns zu entscheiden", sagte Bundestrainer Rainer Osmann vor der Reise nach Mogilev.

Nach Siegen gegen Slowenien (27:17) und Italien (33:19) führt die DHB-Auswahl ihre Gruppe mit 4:0 Punkten an.

"Bis auf kleine Blessuren sind alle fit"

Nach den beiden Vergleichen gegen Weißrussland stehen noch die Rückspiele gegen Slowenien in Novo Mesto (26. Mai) und gegen Italien in Freudenstadt (30. Mai) auf dem Programm. Die beiden besten Mannschaften aus der Vierer-Gruppe qualifizieren sich für die Europameisterschaft.

"Bis auf kleine Blessuren sind alle fit angereist. Ich bin jetzt gespannt, wie die Mannschaft nach einem Vierteljahr ohne gemeinsamen Wettkampf in den Pflichtspielen auftreten wird", sagte Osmann.

Müller für Althaus

Gewarnt ist die DHB-Auswahl, denn in der Hauptrunde der EM 2008 kam sie in Skopje gegen Weißrussland nicht über ein 28:28 hinaus.

Ihr Comeback in der Nationalmannschaft gibt Anne Müller. Die Kreisläuferin von Bayer Leverkusen springt für die am Knie verletzte Dänemark-Legionärin Anja Althaus ein.

Müller hatte wegen ihres Studiums im vergangenen Sommer um eine einjährige Auszeit gebeten, die die 108-malige Nationalspielerin nun unterbricht.

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