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Franziska Mietzners Mutter Karin war ebenfalls Nationalspielerin © getty

Das deutsche Team schlägt den Worldcup-Sieger und spielt sich in EM-Form. Die Verteidigung lässt die Osteuropäerinnen verzweifeln.

Salzgitter - Die deutschen Handballerinnen nähern sich ihrer EM-Form.

Eine Woche vor Beginn der Europameisterschaft in Norwegen und Dänemark (7. bis 19. Dezember) bezwang das Team von Bundestrainer Rainer Osmann Rumänien in Salzgitter mit 31:27 (15:12).

Beste Werferin vor 1100 Zuschauern war Franziska Mietzner (Frankfurter HC) mit acht Toren. Anja Althaus (Viborg HK) erzielte sechs Treffer.

Am Mittwoch (19.00) steht in Hildesheim die EM-Generalprobe erneut gegen Worldcupsieger Rumänien an.

Abwehr überzeugt

"Mein Team hat sich ganz klar gesteigert", sagte Osmann, dessen Mannschaft am vergangenen Wochenende zwei Erfolge gegen Österreich gefeiert hatte.

Nach anfänglichen Problemen kam die Auswahl des DHB immer besser ins Spiel.

Besonders die Abwehr bot in der ersten Halbzeit eine starke Vorstellung. Zudem war auf Torfrau Clara Woltering im ersten Durchgang Verlass.

Trotz zahlreicher Wechsel überzeugte das DHB-Team auch im zweiten Durchgang und zog bis auf 27:19 (50.) davon. Es war erst der 29. erfolg im 77. Duell mit Rumänien.

Zwei müssen nach Hause

Bei der EM warten auf die deutsche Mannschaft in der Vorrunde in Larvik mit der Ukraine, Schweden und den Niederlanden nicht zu unterschätzende Gegner.

Mindestens Gruppenplatz drei ist für den Einzug in die Hauptrunde nötig.

Bis zum Start des Turniers muss Osmann seinen 18er-Kader noch auf 16 Spielerinnen verkleinern.

Stenogramm:

Deutschland - Rumänien 31:27 (15:12)

Tore für Deutschland: Mietzner (8/1), Althaus (6), Richter (5), Loerper (3), Jurack (2), Wörz (2), Härdter (1), Klein (1), Augsburg (1), Steinbach (1), Müller (1)Beste Werferin für Rumänien: Elisei (5/1)Zuschauer in Salzgitter: 1100

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