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Nina Wörz gab ihr Debüt im Nationalteam 1999 gegen Polen © getty

Das Team von Bundestrainer Rainer Osmann fährt mit einer Niederlage im Gepäck zur EM. Worldcupsieger Rumänien ist zu stark.

Hildesheim - Die deutschen Handballerinnen haben bei ihrer EM-Generalprobe eine Niederlage kassiert.

Das Team von Bundestrainer Rainer Osmann verlor gegen den Worldcupsieger Rumänien in Hildesheim 24 Stunden nach einem 31:27-Sieg im ersten Härtetest mit 30:31 (15:16).

Bei der EM in Norwegen und Dänemark (7. bis 19. Dezember) trifft die deutsche Mannschaft auf Schweden, die Ukraine und die Niederlande.

Vor 1384 Zuschauern musste Osmann am Mittwoch den Ernstfall proben.

Althaus fehlt

Mit Kreisläuferin Anja Althaus stand eine der wichtigsten Spielerinnen aufgrund eines grippalen Infekts nicht zur Verfügung.

In der Offensive kompensierte die deutsche Auswahl den Ausfall, immer wieder gelangen sehenswerte Kombinationen - in der Deckung allerdings kam das DHB-Team in große Schwierigkeiten.

"Wir mussten gezwungenermaßen einiges probieren, vieles davon hat mir sehr gut gefallen. Es gibt eine Tendenz zur Steigerung, wir schauen optimistisch in Richtung EM", sagte Osmann.

Mit acht Toren war Nina Wörz (Randers HK/Dänemark), die Althaus am Kreis ersetzte, beste deutsche Werferin.

Die Gastgeber kamen zwar nach einem 28:30 noch einmal zum Ausgleich, doch dann machte Rumänien den Sieg perfekt.

Das Spiel im Stenogramm:

Deutschland - Rumänien 30:31 (15:16)

Tore: Wörz (8), Mietzner (4), Klein (4), Augsburg (3), Steinbach (3), Müller (2), Jurack (2/2), Loerper (2), Richter (1), Bülau (1)

Beste Werferinnen für Rumänien: Han (6), Varzaru (6)

Zuschauer in Hildesheim: 1384

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