Trotz des enttäuschenden Abschneidens bei der EM im Dezember in Dänemark und Norwegen bleibt Rainer Osmann zunächst Trainer der deutschen Handball-Nationalmannschaft der Frauen.

Das gab der Deutsche Handball-Bund nach einer Präsidiumssitzung bekannt. Man habe nach intensiver Diskussion beschlossen, vorerst mit Rainer Osmann weiterzuarbeiten, heißt es in der DHB-Mitteilung.

Die deutschen Handballerinnen waren bei der EM nach einer enttäuschenden Leistung trotz hoher Zielsetzungen bereits in der Vorrunde gescheitert. Osmann, der noch einen Vertrag bis Ende 2012 besitzt, war danach in die Kritik geraten.

Nun soll eine Arbeitsgruppe bis Ende Februar ein Gesamtkonzept für den weiblichen Leistungsbereich erarbeiten. Ziel ist es, Strukturen zu etablieren, die es erlauben, mittelfristig wieder in der Weltspitze mitzuspielen.

Der Arbeitsgruppe gehören unter anderem DHB-Vizepräsident Horst Bredemeier, Sportdirektor Peter Sichelschmidt, Osmann und der Vorsitzende der Frauen-Bundesliga, Berndt Dugall, an.

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