Rund einen Monat nach dem EM-Desaster deuten sich bei der deutschen Nationalmannschaft der Frauen erste Konsequenzen an.

Bundestrainer Rainer Osmann verzichtete für den Vorbereitungslehrgang für die WM-Playoffs im Juni gegen Ungarn in Kaiserau (23. bis 26. Januar) auf die EM-Teilnehmerinnnen Grit Jurack, Anja Althaus, Nina Wörz, Sabine Englert und Nadine Härdter.

Zudem kündigte der Coach, der erst vor wenigen Tagen vorläufig das Vertrauen der Verbandsspitze ausgesprochen bekommen hatte, nach seiner EM-Analyse "zu den Aspekten Leistungswilligkeit, Leistungsvermögen und Teamfähigkeit" persönliche Gespräche mit dem Quintett an.

Die deutschen Handballerinnen waren bei der EM im vergangenen Monat in Norwegen und Dänemark erstmals in der Vorrunde gescheitert.

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