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Susann Müller im Dress der Deutschen Nationialmannschaft
Susann Müller war mit sieben Treffern stärkste deutsche Werferin gegen Mazedonien © getty

Die deutschen Handball-Frauen haben die EM-Qualifikation souverän als Gruppensieger beendet.

Die DHB-Mannschaft gewann ihr letztes Vorrundenspiel in Magdeburg gegen Mazedonien ungefährdet mit 31:16 (14:5) und hielt die Russinnen in der Tabelle der Gruppe 7 auf Distanz.

Das EM-Ticket hatte das Team bereits am vergangenen Mittwoch durch den 23:11-Erfolg über Mazedonien in Skopje gelöst.

Die deutsche Mannschaft nimmt vom 7. bis 21. Dezember in Kroatien und Ungarn bereits zum elften Mal seit 1994 an einer EM teil. Ausgelost wird am kommenden Donnerstag, Platz eins in der Gruppe 7 ist dabei für das DHB-Team ein klarer Vorteil.

"Wunschgegner habe ich bei der Auslosung nicht. Wir müssen es nehmen, wie es kommt. Wir brauchen Punkte, so oder so", sagte Bundestrainer Heine Jensen nach dem Sieg.

Mit der Leistung seiner Mannschaft war der Coach mehr als zufrieden. "Wir sind heute besser gestartet als beim 1:7 im Hinspiel. Die Mannschaft war von Anfang an konzentriert. Ich freue mich, dass unser Konterspiel so gut geklappt hat", sagte der Coach.

Beste deutsche Werferin war Susann Müller vom DHB-Pokalsieger HC Leipzig mit sieben Toren. Aber auch Rechtsaußen Svenja Huber (5/Thüringer HC), Kreisläuferin Anne Müller (HC Leipzig/4) und Linksaußen Angie Geschke (VfL Oldenburg/4) reihten sich mehrfach in die Torschützenliste ein.

In starker Form präsentierte sich einmal mehr Torhüterin Clara Woltering vom Champions-League-Finalisten Buducnost Podgorica (Montenegro), die etliche hundertprozentige Chancen der Gäste vereitelte.

"Es war schwer für den Gegner, als er gesehen hat, dass wir hier von Beginn an richtig Dampf gemacht haben", sgate Woltering.

Angetrieben von am Ende 7000 Zuschauern, die im Anschluss auch das WM-Qualifikationsspiel der Männer gegen Polen verfolgten, waren die DHB-Spielerinnen mit dem Anpfiff sofort im Spiel und ließen die Gäste mit ihrem schnellen Angriffswirbel kaum Zeit zum Durchatmen.

Nach 15 Minuten stand es schon 7:2, zur Halbzeit war die Vorentscheidung beim Stande von 13:5 perfekt.

Der Sieg der deutschen Mannschaft hätte noch höher ausfallen können, weil im Angriff erstklassige Chancen vom Kreis ungenutzt blieben.

Zum zweiten Durchgang wechselte Jensen munter durch, dennoch riss das Powerspiel der Gastgeberinnen nicht ab.

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